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Symbolbild Feuerwehr Hannover © Ulrich Reinecke Photography

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Brandeinsatz

Wohnungsbrand in der Oststadt

14.12.2018 - In der hannoverschen Oststadt brannte am Freitagmorgen eine Wohnung vollständig aus. Auf Grund von Einsturzgefahr gestalteten sich die Löscharbeiten schwierig und waren zeitintensiv.

Kurz nach fünf Uhr gingen mehrere Notrufe über einen Wohnungsbrand in der Oststadt Regionsleitstelle Hannover ein. Umgehend wurden zwei Löschzüge, die Ortsfeuerwehr Kirchrode und der Rettungsdienst in die Kronenstraße alarmiert. Die kurze Zeit später eintreffenden Einsatzkräfte stellten den ausgedehnten Brand einer zum Hinterhof gelegenen Wohnung im dritten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses fest. Die Bewohner der Nachbarwohnungen hatten das Gebäude bereits verlassen.

Sofort wurde ein umfassender Löschangriff über eine Drehleiter und durch Einsatztrupps im Gebäude durchgeführt. Während der Löscharbeiten stürzten Teile der Decke zwischen dem zweiten und dritten Obergeschoss ein. Daraufhin konnte die Brandwohnung vorerst nicht mehr betreten werden, die Löscharbeiten mussten von außen fortgesetzt werden. Die Anwohner, welche ihrer Wohnungen verlassen hatten, wurden in einem Betreuungsfahrzeug der Feuerwehr versorgt.  Aus Sicherheitsgründen musste in dem gesamten Gebäude durch den Energieversorger der Strom abgeschaltet werden.

Der Einsatz war erst gegen 14:00 Uhr für die Feuerwehr beendet, da die Brandwohnung  aufwendig leergeräumt werden musste, um ein Wiederaufflammen des Brandgutes zu verhindern. Da das Gebäude vorerst nicht bewohnbar war, kümmerte sich die für Wohnraum zuständige Stelle der Stadtverwaltung um eine vorübergehende Unterbringung der Bewohner. Auf Grund der Löscharbeiten war die Celler Straße für die Dauer der Einsatzmaßnahmen nur einseitig befahrbar, es kam zu Verkehrseinschränkungen im Bereich der Einsatzstelle.

Durch die Polizei wurden die Ermittlungen zur Brandursache vor Ort aufgenommen, der Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden.

Die Feuerwehr Hannover und der Rettungsdienst waren mit 51 Einsatzkräften und 19 Fahrzeugen rund neun Stunden im Einsatz.