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Symbolbild Feuerwehr Hannover © Ulrich Reinecke Photography

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Brandeinsatz

Zwei Laubenbrände in Badenstedt

12.02.2017 - Zwei brennende Gartenlauben in der Kleingartenkolonie „Eintracht“ hielten am heutigen Sonntag die Feuerwehr Hannover in Atem. Menschen wurden nicht verletzt.

Symbolfoto: Atemschutzgeräteträger im Einsatz mit Strahlrohr © Ulrich Reinecke Photography

Symbolfoto: Atemschutzgeräteträger im Einsatz mit Strahlrohr

Um 13:08 Uhr meldeten Anwohner der Feuerwehr Hannover den Brand einer Gartenlaube in der Straße Am Ihlpohl in Hannover - Badenstedt. Die Regionsleitstelle entsandte daraufhin den Löschzug der Feuer- und Rettungswache 4, dieOrtsfeuerwehr Badenstedt sowie einen  Rettungswagen zur Einsatzstelle. Beim Eintreffen der ersten Kräfte wardie Laube bereits im Vollbrand. Die sofort eingeleitete Brandbekämpfung zeigte schnell Wirkung, der Brand konnte in kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht werden. Mehrere Atemschutztrupps kamen hierbei zum Einsatz, sie bargen auch eine Gasflasche aus dem völlig zerstörten Gebäude.

Noch im Verlauf der Löscharbeiten kam gegen 13:55 Uhr ein Bewohner der Kleingartenkolonie auf die Einsatzkräfte zu und meldete eine Rauchentwicklung aus einer weiteren Laube, ca. 300m von der ersten Einsatzstelle entfernt. Sofort teilten sich die Einsatzkräfte auf und fuhren die zweite Einsatzstelle an. Hier brannten Gerümpel und Kartonagen im Anbau einer Gartenlaube, durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers auf den Rest der Laube verhindert werden.  Vorsorglich nachalarmierte Kräfte kamen nicht mehr zum Einsatz.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, Feuerwehr und Rettungsdienst Hannover waren mit 11 Fahrzeugen und 56 Einsatzkräften für rund drei Stunden im Einsatz. Wie die Polizeidirektion Hannover mitteilte, ist mittlerweile ein dritter Laubenbrand in dieser Kolonie angezeigt worden, der aufgrund des geringen Schadens vom Eigentümer selbst behoben wurde. In allen Fällen gehen die Beamten des Zentralen Kriminaldienstes von einer vorsätzlichen Brandlegung aus.