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Symbolbild Feuerwehr Hannover © Ulrich Reinecke Photography

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Brandeinsatz

Feuer in einer Dachgeschoßwohnung mit zwei verletzten Personen

09.02.2020 - In der Nacht von Sonntag auf Monatg kam es aus ungeklärten Gründen zu einem Feuer einer Dachgeschoßwohnung eines Zweifamilienhauses in der Beneckeallee. Die Eigentümer des Hauses wurden dabei verletzt. Die Dachgeschoßwohnung brannte vollständig aus.

Symbolbild-Brandschützer mit B-Schlauch © Ulrich Reinecke Photography

Symbolbild-Brandschützer mit B-Schlauch

Um 00:20 Uhr meldeten mehrere Anrufer am Montagmorgen den Brand einer Dachgeschoßwohnung in der Beneckeallee im Stadtteil Hannover-Vinnhorst. Flammen sollten bereits aus dem Fenster schlagen und zwei Personen befanden sich mutmaßlich noch im Gebäude. Die Regionsleitstelle entsandte daraufhin zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Vinnhorst, zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen Flammen bereits aus einem Fenster und drohten auf den Dachstuhl überzugreifen. Das ältere Ehepaar, welchem das Zweifamilienhaus gehört, hatte sich bereits ins Freie gerettet. Allerdings hatte sich die Frau eine Rauchgasintoxikation und der Mann eine Brandverletzung am Bein zugezogen. Beide behandelte der eingesetzte Notarzt noch an der Einsatzstelle. Anschließend transportierte sie ein Rettungswagen in eine hannoversche Klinik.

Die Brandschützer begannen umgehend mit einem massiven Löschangriff. Mehrere Trupps unter Atemschutz drangen in das Dachgeschoß vor. Ihnen gelang es, den Brand schnell unter Kontrolle zu bringen und eine Ausbreitung auf den Dachstuhl sowie das Erdgeschoß zu verhindern. Endgültig „Feuer aus“ konnte um 01:40 gegeben werden. Die Nachlöscharbeiten waren dann gegen 03:00 Uhr beendet. 

Aufgrund der massiven Brand- und Rauchschäden ist das Gebäude momentan nicht bewohnbar. Es musste zudem vom Energieversorger komplett stromlos geschaltet werden.

Die Schadenhöhe kann seitens der Feuerwehr nicht beziffert werden. Zur Klärung der Brandursache hat die Kriminalpolizei ihre Ermittlungen aufgenommen.

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 59 Einsatzkräften und 16 Fahrzeugen vor Ort.