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Symbolbild Feuerwehr Hannover © Ulrich Reinecke Photography

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Brandeinsatz

Küchenbrand – Feuerwehr rettet Meerschweinchen

15.01.2019 - Im Schmedesweg, Stadtteil Hannover Hainholz, kam es heute Nachmittag zu einem Küchenbrand. Die Mieterin der betroffenen Wohnung brachte ihre beiden Kinder und den Hund der Familie in Sicherheit. Das Meerschweinchen Lotte musste sie zurücklassen, es wurde dann durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr gerettet. Verletzt wurde niemand. Die Wohnung ist jedoch unbewohnbar.

Symbolfoto: Atemschutzgeräteträger im Einsatz mit Strahlrohr © Ulrich Reinecke Photography

Symbolfoto: Atemschutzgeräteträger im Einsatz mit Strahlrohr

Um 16:14 Uhr erhielt die Regionsleitstelle die Meldung über einen Küchenbrand im Schmedesweg 8. Zudem sollte der Treppenraum des Mehrfamilienhauses, in dem sich noch etliche Personen aufhielten, verraucht sein. Daraufhin wurden zwei Löschzüge, die Freiwillige Feuerwehr Vinnhorst, ein Rettungswagen sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte sich die 36-jährige Mieterin der betroffenen Wohnung mit ihrer neunjährigen Tochter, ihrem zwölfjährigen Sohn sowie dem Schopfhund Pablo sicher ins Freie gerettet. Auch die übrigen Bewohner des Mehrfamilienhauses hatten das Gebäude bereits verlassen. Lediglich das Meerschweinchen Lotte befand sich noch in der stark verrauchten Brandwohnung.
Zwei Trupps unter Atemschutz drangen umgehend zur Tierrettung und Brandbekämpfung in das Gebäude ein. Lotte retteten die Brandschützer unversehrt und übergaben sie ihrer Familie. Auch die Flammen in der Küche waren schnell gelöscht. Nach Aussage der Mieterin hatte sich Fett in einem Topf auf dem Herd entzündet und brennend ausgebreitet. Ihr Löschversuch mit einem Handtuch und einer Decke in der Initialphase waren erfolglos geblieben, so dass ihr und Ihren Kindern nur die Flucht aus der Wohnung blieb. Alle Drei wurden vorsorglich vor Ort durch eine Notärztin untersucht. Glücklicherweise hatten sie keine Verletzungen erlitten.
Die Wohnung ist aufgrund der starken Beaufschlagung mit Brandrauch momentan nicht bewohnbar. Die betroffene Familie findet bei Verwandten Unterschlupf. Der Sachschaden in der Wohnung ist erheblich. Er kann jedoch seitens der Feuerwehr nicht genau beziffert werden.