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Symbolbild Feuerwehr Hannover © Ulrich Reinecke Photography

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Verkehrsunfall

Zwei schwere Verkehrsunfälle auf dem Messeschnellweg

08.01.2019 - Auf dem Messeschnellweg (Bundesstraße 3) ereigneten sich am Dienstagmorgen zeitgleich zwei folgenreiche Verkehrsunfälle. Zwei Personen erlitten schwere bzw. schwerste Verletzungen, ein weiteres Unfallopfer starb noch an der Einsatzstelle.

09:00 Uhr - Verkehrsunfall Messeschnellweg Hannover Kleefeld

Der folgenreichere Unfall ereignete sich auf der stadtauswärts führenden Spur des Messeschnellwegs zwischen den Anschlussstellen Pferdeturm und Weidetorkreisel. Aus bisher unbekannter Ursache kam ein Pkw vom Typ Nissan-Kombi von der Straße ab und prallte seitlich gegen einen Baum. Der Aufprall war dabei so heftig, dass der Vorderwagen abgerissen und in den Wald geschleudert wurde. Der 29-jährige Beifahrer des Unfallwagens erlitt dabei lebensbedrohlichen Verletzungen und wurde im Fahrzeugwrack eingeklemmt. Er musste durch die Feuerwehr aufwändig befreit werden. Der 23-jährige Fahrer jedoch war aus dem Unfallwagen herausgeschleudert worden und erlitt schwerste Verletzungen. Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen kam für ihn leider jede Hilfe zu spät.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit acht Fahrzeugen, einem Rettungshubschrauber und 23 Einsatzkräften vor Ort. Da der Messeschnellweg wegen der Landung des Rettungshubschraubers voll gesperrt werden musste, kam es zu
erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen, zum Alter der Unfallopfer und zur Schadenshöhe können wir derzeit keine Angaben machen.

09:20 Uhr - Verkehrsunfall Messeschnellweg Hannover Seelhorst

Noch während der Rettungsarbeiten im Bereich Kleefeld verlor der 49-jährige Fahrer eines Mustang-Cabriolet die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte zwischen dem Seelhorster Kreuz und der Anschlussstelle Mittelfeld stadtauswärts in die Mittelleitplanke. Er wurde hierbei nicht eingeklemmt, konnte das Fahrzeug aber nicht mehr aus eigener Kraft verlassen. Ein Notarzt untersuchte und stabilisierte den Mann, anschließend befreiten ihn die Rettungskräfte schonend aus dem Unfallwagen. Er kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.
Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit sechs Fahrzeugen und sechzehn Einsatzkräften vor Ort, die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Zum Alter des Unfallopfers und zur Schadenshöhe können wir derzeit keine Angaben machen.