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Symbolbild Feuerwehr Hannover © Ulrich Reinecke Photography

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Brandeinsatz

Dachstuhlbrand in Waldhausen

Aus bisher noch ungeklärter Ursache ist es am frühen Donnerstagabend zu einem Brand auf einer Dachterrasse eines Mehrfamilienhauses in Hannover Waldhausen gekommen. Während die Bewohner sich rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten, griff das Feuer auf den Dachstuhl über und breitete sich rasend schnell aus. Das heiße Wetter machte den Einsatzkräften besonders zu schaffen.

Um 19:53 Uhr rief ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Güntherstraße die Feuerwehr, da er einen Brand auf der Dachterrasse seiner Wohnung bemerkt hatte. © Christian Wiethe

Um 19:53 Uhr rief ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Güntherstraße die Feuerwehr, da er einen Brand auf der Dachterrasse seiner Wohnung bemerkt hatte.

Um 19:53 Uhr rief ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Güntherstraße die Feuerwehr, da er einen Brand auf der Dachterrasse seiner Wohnung bemerkt hatte. Da der Brand drohte sich auf den Dachstuhl auszubreiten, wurden sofort zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, eine Freiwillige Feuerwehr und der Rettungsdienst in den Stadtteil Waldhausen entsandt.  

Als der Löschzug der Feuer- und Rettungswache 3 an der Einsatzstelle eintraf, hatten sich alle Bewohner des Gebäudes in Sicherheit gebracht. Glücklicherweise verletzte sich niemand. Der Brand war bereits während der Anfahrt der Feuerwehr auf das Dach übergegriffen. Sofort wurden zwei Drehleitern in Stellung gebracht und mehrere Atemschutztrupps gingen zur Brandbekämpfung vor. Die Löscharbeiten waren dabei sehr fordernd da das Dach aufgrund der Konstruktion auf ca. 20m Länge vollständig von oben und unten geöffnet werden musste. Da es sich um ein Metallfalzdach handelte, waren hierzu schwere technische Geräte wie bspw. Motortrennschleifer oder Rettungssägen nötig.

Besonders zu schaffen machte den Einsatzkräften dabei das heiße Wetter. Bei Temperaturen um 33°C mussten viele Einsatzkräfte erschöpft abgelöst werden, die Arbeiten auf dem Dach waren darüber hinaus nur für besonders gegen Absturz gesicherte Einsatzkräfte möglich.

Nach rund zwei Stunden konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden, die Nachlöscharbeiten dauern aber derzeit noch an. Aufgrund der rutschigen Dachhaut sind inzwischen auch speziell ausgerüstete Höhenretter der Feuerwehr im Einsatz. Zwischenzeitlich waren rund 70 Einsatzkräfte mit 23 Fahrzeugen vor Ort.

Die Wohnungen und das Dach wurden erheblich in Mitleidenschaft gezogen, der Schaden wird auf mind. 250.000.- Euro geschätzt. Die Polizei hat noch vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.