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Symbolbild Feuerwehr Hannover © Ulrich Reinecke Photography

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Verkehrsunfall

Erneut schwerer Verkehrsunfall auf der BAB 2

31.07.2018-Hannover Stöcken: Auf der Autobahn 2 ist es erneut zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Am Dienstagmorgen fuhr ein Kleintransporter in Fahrtrichtung Dortmund auf einen stehenden Lkw auf. Der Fahrer des Transporters wurde dabei in seinem Fahrzeug eingeklemmt und erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

In stockendem Verkehr war der Transporter vom Typ Citroen Berlingo gegen 08:20 Uhr ca. 300 Meter vor der Raststätte Garbsen auf einen Lkw geprallt. Der Aufprall war dabei so heftig, dass das Fahrzeug erst ca. 1,5 Meter unter dem Auflieger zum Stehen kam. Während der Fahrer des Lkw unverletzt blieb, wurde der Fahrer des Transporters in seinem völlig zerstörten Fahrzeug eingeklemmt und erlitt schwerste Verletzungen.

Die Regionsleitstelle entsandte daher ein Großaufgebot an Rettungskräften, darunter einen Löschzug der Berufsfeuerwehr, zwei Rettungswagen, zwei Notärzte, einen Rettungshubschrauber sowie Spezialkräfte für schwere technische Hilfeleistungen mit einem Feuerwehrkran.
Um den Fahrer befreien zu können, musste das Fahrzeug sorgsam aber schnell auseinandergeschnitten werden. Hierbei machte den Einsatzkräften die bereits morgendliche Temperatur von rund 30 ° Celsius zu schaffen und trotzdem gelang es den Einsatzkräften das Unfallopfer zügig zu befreien. Der Mann wurde sofort durch Notärzte stabilisiert und in die Medizinische Hochschule Hannover gebracht. Zu seinem Alter und zur Schadenshöhe können keine Angaben gemacht werden.
Während es bei der Anfahrt der Einsatzkräfte nur vereinzelt zu Behinderungen in der Rettungsgasse kam, verursachten im Verlauf des Einsatzes mehrere Gaffer gefährliche Situationen auf der Fahrspur in Richtung Berlin so dass hier die Polizei einschreiten musste.
Die A2 wurde im Verlauf der Rettungsarbeiten in Fahrtrichtung Dortmund bis ca. 09:30 Uhr voll gesperrt, es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen, Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit vierzehn Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften vor Ort.