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Symbolbild Feuerwehr Hannover © Ulrich Reinecke Photography

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Brandeinsatz

Menschen dank Rauchwarnmelder schnell gerettet

16.07.2018 - Um die Mittagszeit wurde die Feuerwehr Hannover zu einem ausgelösten Rauchwarnmelder mit Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus in Hannover Groß-Buchholz gerufen. Mehrere Bewohner flüchteten ins Freie. Die Ursache war „kleiner“, als zunächst angenommen.

Symbolbild Feuerwehr Hannover © Ulrich Reinecke Photography

Symbolbild Feuerwehr Hannover

Um 12:55 Uhr wurde der Regionsleistelle Hannover über den Notruf ein ausgelöster Rauchwarnmelder mit Rauchentwicklung gemeldet. Die sofort alarmierten Einsatzkräfte erreichten kurze Zeit später die Schierholzstraße im Stadtteil Groß-Buchholz.

Beim Eintreffen der Feuerwehr war eine strake Verrauchung im Treppenraum, sowie in einer Wohnung in der ersten Etage festzustellen. Noch während sich der Einsatzleiter einen ersten Überblick verschaffte, kamen ihm sechs ins freie flüchtende Personen im Treppenraum entgegen. Ein 61 Jahre alter Nachbar berichtete, dass er das Piepen eines Rauchwarnmelders in der Wohnung in der 1. Etage war genommen hatte.  Zusammen mit einer 21 Jahre alten Nachbarin zögerte er nicht, und rettete ein Ehepaar (71 und 74 Jahre alt) aus der verrauchten Wohnung.

Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch weitere Personen im Treppenraum und der Wohnung aufhielten, drang umgehend ein Atemschutztrupp zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Über die parallel in Stellung gebrachte Drehleiter, konnte die Feuerwehr schnell in die betroffene Wohnung gelangen und diese nach weiteren Personen absuchen. Glücklicherweise, hatten bereits alle Personen das Gebäude verlassen können.

Die geretteten Personen, sowie die Nachbarn wurden vom Rettungsdienst vor Ort untersucht und betreut. Eine Bewohnerin wurde mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein hannoversches Krankenhaus transportiert.

Unter dem Motto „kleine Ursache, große Wirkung“, war ein kleiner Topf mit angebranntem Essen ursächlich für die Verrauchung. Dieser wurde ins Freie gebracht und die Wohnung, sowie der Treppenraum mit einem Hochdrucklüfter vom Rauch befreit.

Anschließend konnten die Bewohner zurück in ihre Wohnungen.

Zur Schadenshöhe liegen der Feuerwehr bislang keine Erkenntnisse vor.

Die Feuerwehr Hannover und der Rettungsdienst waren mit 9 Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften bis 13:30 Uhr vor Ort.

Rauchwarnmelder retten Leben!
Am Freitag, den 13. Juli war zum zweiten Mal in diesem Jahr bundesweiter Rauchmeldertag. Passend zur Reisezeit weist die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ anlässlich dieses Aktionstages auf die erforderliche Überprüfung von Rauchmeldern hin: Verbraucher sollten sämtliche Melder in ihren Wohnräumen vor und nach jedem Urlaub testen. Nur so können sie feststellen, ob diese einwandfrei funktionieren und im Ernstfall ihr Leben retten.

Weitere Infos unter: www.feuerwehr-hannover.de oder www.rauchmelder-lebensretter.de