HANNOVER.DE | Das offizielle Portal der Region und der Landeshauptstadt Hannover

Symbolbild Feuerwehr Hannover © Ulrich Reinecke Photography

Zuletzt aktualisiert:

Brandeinsatz

Frau bei Wohnungsbrand schwer verletzt

07.06.2019 - Bei einem Wohnungsbrand im Heideviertel erlitt eine Frau schwere Brandverletzungen. Ein Mann atmete Rauchgase ein und musste ärztlich behandelt werden. Insgesamt hatten 27 Bewohner des Mehrfamilienhauses ihre Wohnungen verlassen, um sich vor dem Brand in Sicherheit zu bringen. Eine Wohnung wurde durch das Feuer stark beschädigt und ist derzeit nicht mehr bewohnbar.

Frau bei Wohnungsbrand schwer verletzt © C. Wiethe

Frau bei Wohnungsbrand schwer verletzt

Um 22:23 Uhr meldeten mehrere Anrufer starke Rauchentwicklung und Flammenschein aus einer Wohnung im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses am Bevenser Weg. Die Regionsleitstelle alarmierte sofort zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Misburg und den Rettungsdienst. Als kurze Zeit später die ersten Einsatzkräfte am Brandobjekt eintrafen, schlugen Flammen aus geborstenen Fensterscheiben am Balkon. Die 22-jährige Mieterin der Brandwohnung hatte sich, zusammen mit fünfzehn Bewohnern anderer Wohnungen, vor dem Eintreffen der Feuerwehr ins Freie gerettet. Die Frau hatte erhebliche Brandverletzungen erlitten und wurde sofort vom Rettungsdienst versorgt und anschließend in ein Krankenhaus transportiert. Während Feuerwehrleute zwölf Bewohner benachbarter Wohnungen vorsorglich ins Freie geleiteten, bekämpften andere Einsatztrupps das Feuer. Durch den schnellen und gezielten Löscheinsatz konnte das Übergreifen der Flammen auf benachbarte Wohnung verhindert werden. Um 22:55 Uhr war das Feuer aus. Ein Mann hatte vor dem Eintreffen der Feuerwehr im Treppenraum Brandgase eingeatmet und musste vor Ort ärztlich behandelt werden. Nach dem Feuerwehreinsatz konnten alle Mieter wieder in ihre unbeschädigten Wohnungen zurückkehren.
Zur Klärung der Brandursache hat die Polizei entsprechende Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen etwa 50.000 Euro. Die Feuerwehr Hannover und der Rettungsdienst waren mit siebzehn Fahrzeugen und 60 Einsatzkräften bis ca. 01:30 Uhr im Einsatz.