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Symbolbild Feuerwehr Hannover © Ulrich Reinecke Photography

Brandeinsatz

Kellerbrand in Hannover-Linden

18.03.2015 - Am heutigen Abend kam es in der Deisterstraße in einem 4-geschossigen Mehrfamilienhaus zu einem Kellerbrand. Aus dem Kellerbereich drang dichter Brandrauch. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

Symbolbild Feuerwehr Hannover © Ulrich Reinecke Photography

Symbolbild Feuerwehr Hannover

Um 20:11 Uhr am heutigen Abend erhielt das Lage- und Führungszentrum (LFZ) der Feuerwehr Hannover mehrere Notrufe zu einer Rauchentwicklung aus einem Keller eines Mehrfamilienhauses in der Deisterstraße 57 im Stadtteil Hannover Linden-Süd. Daraufhin wurden zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Linden, sowie ein Rettungswagen alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigten sich diese Meldungen. Dichter schwarzer Rauch drang aus dem Kellerbereich. Mehrere Mieter standen auf Balkonen und offenen Fenstern und machten auf sich aufmerksam. Die sofortigen Lüftungsmaßnahmen des Treppenraumes mittels Hochleistungslüftern hatten sofortigen Erfolg, sodass eine Evakuierung der Leute nicht notwendig war und sie in Ihren rauchfreien Wohnungen bleiben konnten und niemand verletzt wurde. Die Lokalisierung des Brandherdes im Keller gestaltete sich sehr schwierig, da das Untergeschoss mit großen Mengen Hausrat gefüllt war. Erst um 20:52 konnte „Feuer unter Kontrolle“ gegeben werden. Der betroffene Kellerbereich musste von dem in Brand geratenen Hausrat befreit werden. Diese Maßnahme gestaltet sich sehr zeitintensiv, sodass der Einsatz z. Z. noch nicht beendet werden konnte.

Zu erwähnen gilt es auch, dass es neben den häufigen Bränden der letzten Zeit im Stadtteil Linden-Süd, am 2. Februar 2014 genau in diesem Haus schon einmal einen Kellerbrand gegeben hat. Die damalige Pressemeldung ist angefügt!

Die Polizei hat die Ermittlung zur Brandursache aufgenommen. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen der Feuerwehr mindestens 30.000,- Euro.

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 15 Fahrzeugen und 44 Einsatzkräften vor Ort.