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Symbolbild Feuerwehr Hannover © Ulrich Reinecke Photography

LKW-Brand

LKW-Fahrer kann sich in letzter Sekunde retten

24.03.2015 - Bei einem LKW Brand am heutigen Mittag auf der Bundesautobahn 2 wurde die Zugmaschine eines Sattelzuges völlig zerstört. Dem Fahrer gelang es gerade noch rechtzeitig, sich in Sicherheit zu bringen, seine Löschversuche mit einem Feuerlöscher blieben jedoch erfolglos.

Gegen 11:50 Uhr erhielt Regionsleitstelle Hannover mehrere Notrufe über eine brennende LKW-Zugmaschine auf der Bundesautobahn 2 kurz vor dem Autobahnkreuz Ost in Fahrtrichtung Berlin. Die Leitstelle alarmierte daraufhin zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr  Misburg  sowie einen Rettungswagen.

Die bereits fünf Minuten später eintreffenden Einsatzkräfte bestätigten die ersten Meldungen, die Zugmaschine war bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr leitete umgehend einen massiven Löschangriff mit Wasser und Löschschaum über zwei Strahlrohre ein. Der Sattelzug war nicht beladen und befand sich zu diesem Zeitpunkt auf einer Leerfahrt. Ein Totalverlust der Zugmaschine konnte jedoch nicht mehr verhindert werden. Dem 67-jährigen Fahrer gelang es noch, den Sattelzug auf dem Seitenstreifen der Autobahn abzustellen, nachdem vorbeifahrende Fahrzeugführer ihn auf die Rauchentwicklung an seiner Zugmaschine hingewiesen haben. Er brachte sich unverletzt in Sicherheit und leitete mit einem Feuerlöscher erste Löschversuche ein. Diese waren jedoch nicht erfolgreich.

Um das Eindringen von kontaminiertem Löschwasser in die Kanalisation zu verhindern, dichtete die Feuerwehr vorsorglich die in der Nähe befindlichen Kanalabläufe ab.

Die Bundesautobahn war während der Einsatzmaßnahmen in Richtung Berlin komplett gesperrt. Es bildet sich in kurzer Zeit ein Rückstau.

Der Sachschaden an dem Sattelzug beträgt nach ersten Schätzungen ca.10.000,- €.

Rund eine Stunde nach Alarmierung waren die Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr abgeschlossen, die Einsatzstelle wurde an die Autobahnpolizei übergeben.

Feuerwehr und Rettungsdienst Hannover waren mit 35 Einsatzkräften und zehn Fahrzeugen im Einsatz.