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Symbolbild Feuerwehr Hannover © Ulrich Reinecke Photography

Feuerwehr Hannover im Dauereinsatz

Tief Niklas richtet hohen Schaden an

31.03.2015 - Das Tief Niklas hat die Feuerwehr Hannover am Dienstag bis in die Nacht hinein beschäftigt. Für die Freiwillige Feuerwehr wurde Vollalarm ausgelöst und auch alle Wachen der Berufsfeuerwehr waren im Einsatz.

Unwettereinsätze - Abschlußmeldung 22:30 Uhr

Gegen 12:30 Uhr erreichten am Dienstag heftige Sturmböen das Stadtgebiet Hannover und bescherten der Feuerwehr Hannover im Laufe des Tages insgesamt 329 Einsätze. Für die Freiwillige Feuerwehr wurde Vollalarm ausgelöst und auch bei der Berufsfeuerwehr wurden zusätzliche Kräfte in Dienst genommen.

Die Vielzahl der Einsätze wurde durch lose Äste, auf Gehwege gestürzte Bäume und lose Dachziegeln notwendig, aber auch mehrere aufwändigere Einsatzlagen waren im Laufe des Tages abzuarbeiten. Insbesondere die beiden Feuerwehrkräne und 11 Hubrettungsfahrzeuge (Drehleitern und Teleskopmastbühnen) der Feuerwehr Hannover wurden den Einsatzstellen nach Prioritäten zugeordnet.

In der Weirauchstraße, Stadtteil Herrenhausen, begrub ein Baum einen geparkten PKW unter sich und wurde mit Hilfe eines Feuerwehrkrans entfernt.

In der Schulenburger Landstraße, Stadtteil Hainholz, stürzte ein Baum auf die Oberleitung der üstra und riss eine Begrenzungsmauer ein. Mehrere an der Straße geparkte PKW wurden zum Teil stark beschädigt. Mit der Beseitigung des Baumes konnte erst nach Sicherung der Oberleitung durch die üstra begonnen werden, sodass die  Schulenburger Landstraße für eine längere Zeit komplett gesperrt werden musste.

Im Gimpelsteg (Groß-Buchholz) stürzte ein großer Nadelbaum auf eine Doppelhaushälfte und durchschlug sowohl den Dachstuhl als auch die Decke des Dachgeschosses. Um die Standsicherheit des Hauses einzuschätzen wurde der erhebliche Gebäudeschaden von einem Baustatiker begutachtet.

An einem Gebäude in der Vahrenwalder Straße (Vahrenheide) und einem Möbelmarkt in Hainholz wurden die Dachbedeckungen, die sich großflächig gelöst hatten, mit Sandsäcken von der Feuerwehr gesichert.

In der Bessemerstraße in der List musste ein Schornsteinaufsatz aus Stahl, der vom Sturm abgerissen worden war und auf einer Dachgaube lag, mit dem Feuerwehrkran und einer Drehleiter geborgen werden.

Insgesamt wurden im Laufe des Tages 329 Einsätze im Stadtgebiet von bis zu 456 Einsatzkräften, darunter 296 ehrenamtlichen Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr abgearbeitet.

Unwettereinsätze - Stand 21:15 Uhr

Die Feuerwehr Hannover ist bei den Unwettereinsätzen in Folge des Sturmtiefs Niklas weiterhin gefordert. Bis 21:15 Uhr wurden insgesamt 290 Einsätze abgearbeitet. Bei 33 Einsätzen sind Einsatzkräfte von Freiwilliger und Berufsfeuerwehr vor Ort um Gefahren in Folge des Unwetters zu beseitigen. Das Notrufaufkommen in der Regionsleitstelle Hannover normalisiert sich zusehens. Alle anstehenden Einsätze konnten disponiert werden.

Unwettereinsätze - Stand 20:00 Uhr

Die Feuerwehr Hannover ist bei den Unwettereinsätzen in Folge des Sturmtiefs Niklas weiterhin gefordert. Bis 20:00 Uhr wurden 195 Einsätze abgearbeitet. Bei 43 Einsätzen sind Einsatzkräfte von Freiwilliger und Berufsfeuerwehr vor Ort um Gefahren in Folge des Unwetters zu beseitigen. Für weitere 13 Einsätze steht eine Disposition noch aus.

Unwettereinsätze - Stand 18:30 Uhr

Gegen 12:30 Uhr erreichten heftige Sturmböen das Stadtgebiet und sorgten für viele Schäden. Viele Notrufe gingen bei der Regionsleitstelle ein und wurden mit umfangreichen Kräften der Feuerwehr beschickt. Für die Freiwillige Feuerwehr wurde Vollalarm ausgelöst und auch bei der Berufsfeuerwehr wurden zusätzliche Kräfte in Dienst genommen.

Die meisten Einsätze wurden durch lose Äste, auf Gehwege oder PKW gestürzte Bäume und lose Dachziegeln verursacht.

In der Weirauchstraße, Stadtteil Herrenhausen, begrub ein Baum einen geparkten PKW unter sich und wurde mit Hilfe eines Feuerwehrkrans entfernt.

In der Schulenburger Landstraße, Stadtteil Hainholz, stürzte ein Baum auf die Oberleitung der üstra und riss eine Begrenzungsmauer ein. Mehrere an der Straße geparkte PKW wurden zum Teil stark beschädigt. Mit der Beseitigung des Baumes konnte erst nach Sicherung der Oberleitung durch die üstra begonnen werden, sodass die  Schulenburger Landstraße für eine längere Zeit komplett gesperrt werden musste.

Im Gimpelsteg (Groß-Buchholz) stürzte ein großer Nadelbaum auf eine Doppelhaushälfte und durchschlug sowohl den Dachstuhl als auch die Decke des Dachgeschosses. Um die Standsicherheit des Hauses einzuschätzen wurde der erhebliche Gebäudeschaden von einem Baustatiker begutachtet.

An einem Gebäude in der Vahrenwalder Straße 286 (Vahrenheide) hat sich die Dachbedeckung großflächig gelöst und wird zurzeit von der Feuerwehr gesichert.

Im Zeitraum zwischen 12:00 Uhr und 18:15 Uhr wurden 125 Einsätze abgearbeitet, 33 Einsätze werden derzeit bearbeitet, für 19 Einsätze steht eine Disposition noch aus. Derzeit befinden sich 456 Einsatzkräfte im Einsatz.