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Symbolbild Feuerwehr Hannover © Ulrich Reinecke Photography

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Brandeinsatz

Küchenbrand im Eilenriedestift - drei Verletzte durch Brandrauch

20.03.2016 - Gegen 19:15 Uhr löste die Brandmeldeanlage des Seniorenpflegeheims Eilenriedestift im Heideviertel aus. Die eintreffenden Brandschützer erhöhten die Alarmstufe, nachdem eine Rauchentwicklung aus einem Appartement im zweiten Obergeschoss eines Wohnbereiches erkennbar war. Bei Löschversuchen verletzten sich zwei Pflegerinnen und ein Pfleger. Die Bewohnerin, die das Appartement rechtzeitig verließ und über einen Druckknopfmelder die Brandmeldeanlage auslöste, blieb unverletzt. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte der Küchenbrand mit Wasser schnell gelöscht werden.

Symbolbild Feuerwehr Hannover © Ulrich Reinecke Photography

Symbolbild Feuerwehr Hannover

Aufgrund einer ausgelösten Brandmeldeanlage im Eilenriedestift alarmierte die Regionsleitstelle Hannover den Löschzug der Feuer- und Rettungswache 5 in den Bevenser Weg. Die Bewohnerin eines Appartements im zweiten Obergeschoss eines Wohnbereiches hatte den Brand in der Küche bemerkt und über einen Druckknopfmelder die Brandmeldeanlage ausgelöst. Sie konnte sich selbständig aus dem Appartement retten. Aufgrund der erkennbaren Rauchentwicklung erhöhte der Einsatzleiter die Alarmstufe und forderte einen weiteren Löschzug, die Ortsfeuerwehr Misburg sowie Rettungswagen und einen Notarzt nach.

Bei Löschversuchen hatten zwei Pflegerinnen und ein Pfleger des Seniorenheimes Rauchgase eingeatmet. Sie wurden durch einen Notarzt behandelt und anschließend mit zwei Rettungswagen in hannoversche Krankenhäuser transportiert. Die Pflegekräfte führten die Brandschützer umgehend zum vom Brand betroffenen Appartement. Durch das schnelle Eingreifen konnte der Küchenbrand mit einem Kleinlöschgerät zügig gelöscht werden. Mit Druckbelüftungsgeräten bliesen die Einsatzkräfte den Brandrauch aus dem Wohnbereich. Die Bewohner angrenzender Appartements wurden während der Löschmaßnahmen durch Pflegekräfte und Feuerwehrleute betreut. Weitere Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt.

Zur Schadenshöhe können seitens Feuerwehr zum jetzigen Zeitpunkt keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat die Brandursachenermittlung aufgenommen. Feuerwehr und Rettungsdienst Hannover waren mit 14 Fahrzeugen und 54 Einsatzkräften für rund zwei Stunden im Einsatz.