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Symbolbild Feuerwehr Hannover © Ulrich Reinecke Photography

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Auslaufender Kraftstoff

Feuerwehr durch auslaufenden Kraftstoff mehrere Stunden gefordert

02.03.2018 - Gegen 15:50 Uhr ging am Freitagnachmittag der Notruf eines Haustechnikers aus einem Bürokomplex in Bothfeld bei der Regionsleitstelle Hannover ein. Der Tech­niker teilte mit, dass aus der im Dachgeschoss befindlichen Notstromanlage Kraftstoff in das darunterliegende Geschoss laufen würde. Die alarmierten Ein­satzkräfte der Feuerwehr konnten an der Einsatzstelle eine massive Ausbreitung von Kraftstoff sowohl im Dachgeschoss als auch im darunterliegenden Oberge­schoss feststellen.

Symbolbild Feuerwehr Hannover © Ulrich Reinecke Photography

Symbolbild Feuerwehr Hannover

Aufgrund der Rückmeldung der am HDI-Platz ersteintreffenden Einsatzkräfte alarmierte die Regionsleitstelle Hannover zusätzlich den Löschzug der Feuer- und Rettungswache 3 sowie mehrere Sonderfahrzeuge für Gefahrguteinsätze.

Die hannoverschen Brandschützer fanden vor Ort auf dem Dach des mehrgeschossigen Bürokomplexes einen übergelaufenen Dieseltank vor. Die Flüssigkeitslache breitete sich dabei im Bereich des Dachgeschosses aus und gelangte über Deckenöffnungen in das darunterliegende Obergeschoss. Mehrere Räume waren durch den auslaufenden Kraft­stoff kontaminiert worden.

Die Feuerwehr konnte das Überlaufen stoppen, die weitere Ausbreitung verhindern und große Teile des Betriebsstoffes aufnehmen.

Die Arbeiten gestalteten sich dabei sehr aufwendig, da sich der Diesel in diversen Zwi­schendecken sowie Medienböden ausgebreitet hatte und somit großflächig verteilt war. Nach dem die Gefahr der Ausbreitung durch die Feuerwehr beseitigt werden konnte, wurde durch die Techniker des Eigentümers eine Fachfirma beauftragt, die Rückstände des Kraftstoffs mit speziellen Reinigungsverfahren zu beseitigen. Im Laufe der nächsten Tage wird ein Sachverständiger die Decken und Wände begutachten, um den Sanie­rungsumfang feststellen zu können.

Die Feuerwehr war mit neun Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften für rund vier Stunden im Einsatz. Zur Schadenhöhe können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht wer­den.