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Symbolbild Feuerwehr Hannover © Ulrich Reinecke Photography

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Brand in einer Sattlerei verursacht hohen Sachschaden

29.05.2015 - Heute Abend kam es in einem Sattlereibetrieb in der Hagenstraße, Stadtteil Hannover-Mitte, zu einem Brand. Verletzt wurde niemand. Es entstand ein hoher Sachschaden durch Hitzeeinwirkung und Brandrauch.

Symbolbild Feuerwehr Hannover © Ulrich Reinecke Photography

Symbolbild Feuerwehr Hannover

Um 20:58 Uhr meldeten zwei Anwohner aus der Hagenstraße den Brand einer Tischlerei. Es seien bereits die Scheiben geplatzt und Feuer sowie Rauch drängen aus dem Gebäude. Daraufhin alarmierte die Regionsleitstelle zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Linden, einen Rettungswagen sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war eine Scheibe im ersten Obergeschoss des dreigeschossigen Wohn- und Geschäftshauses komplett zerstört sowie im Erdgeschoss im Bereich der Werkstatt einer Sattlerei (entgegen den ersten Meldungen nicht in einer Tischlerei) gerissen. Dichter schwarzer Rauch drang aus dem Gebäude.

Zur Suche nach Personen und zur Brandbekämpfung drangen umgehend mehrere Trupps unter Atemschutz in das Gebäude ein. Glücklicherweise befanden sich keine Bewohner in dem Wohn- und Geschäftshaus. Das Feuer fanden die Brandschützer im Erdgeschoss des Hauses in der Werkstatt des Sattlereibetriebes. Die Flammen dämmten sie innerhalb weniger Minuten ein. Eine Ausbreitung des Brandes auf andere Geschosse konnte erfolgreich verhindert werden. Die Werkstatt brannte jedoch vollständig aus. Alle Einrichtungsgegenstände und Maschinen wurden komplett vernichtet.

Im weiteren Einsatzverlauf löschten die Einsatzkräfte mehrere Glutnester ab und bliesen den Brandrauch mit mehreren Hochleistungslüftern aus dem Gebäude. Die ausgebrannte Werkstatt wurde abschließend von der Energieversorgung getrennt.

Verletzt wurde niemand. Nach ersten vorsichtigen Schätzungen beträgt der Sachschaden mindestens 150.000,00 €. Zur Feststellung der Brandursache hat die Kriminalpolizei ihre Ermittlungen aufgenommen.

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 46 Einsatzkräften und 14 Fahrzeugen bis 22:30 Uhr im Einsatz.