Wasserrettung

Zwei erfolglose Wasserrettungseinsätze für die Feuerwehr Hannover - Eine tote Person und ein totes Reh

05.05.2019 - Zwei Wasserrettungseinsätze hatte die Feuerwehr Hannover am Sonntag zu verzeichnen. Ein Einsatz fand in der Calenberger Neustadt und ein weiterer in Anderten statt. Für die Person im Wasser kam jede Hilfe zu spät und für den Rehbock ebenfalls.

Symbolfoto Wasserrettungseinatz, Gerätewagen Wasserrettung mit Boostanhänger

Hannover-Calenberger Neustadt, Peter-Fechter-Ufer:
Gegen 09:50 Uhr wurde die Feuerwehr zum Peter-Fechter-Ufer alarmiert. Passanten hatten eine Person in der Ihme in Höhe Theater an der Glocksee gesehen und den Notruf gewählt. Die kurze Zeit später eintreffenden Kräfte konnten den 35-Jährigen nur noch tot aus der Ihme bergen. Die Umstände hierzu sind unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Im Einsatz waren 20 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst.

Hannover-Anderten, Hindenburgschleuse:
Gegen 10:35 Uhr meldete ein Spaziergänger der Feuerwehr, dass ein Reh im Mittellandkanal kurz vor dem Ertrinken sei. Auch bei diesem Einsatz kam die Feuerwehr zu spät. Als die ersten Kräfte der Ortsfeuerwehr Anderten am Einsatzort eintrafen, war das entkräftete Tier bereits tot. Mithilfe eines vorbeifahrenden Sportbootes und deren Besatzung konnte das Reh geborgen werden. Ein Jagdpächter hat die Beseitigung des Tierkadavers veranlasst.
Im Einsatz waren 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr. Die Ursache hierzu ist unklar.