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Symbolbild Feuerwehr Hannover © Ulrich Reinecke Photography

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Brandeinsatz

Wohnungsbrand in Hannover-Ahlem

03.11.2017 - Aus ungeklärter Ursache geriet am Freitagabend Mobiliar einer Wohnung in Brand. Die Mieterin konnte sich vor Ankunft der Feuerwehr selbst ins Freie retten. Ein Feuerwehrmann wurde bei dem Einsatz verletzt. Es entstand hoher Sachschaden.

Symbolbild Feuerwehr Hannover © Feuerwehr Hannover

Symbolbild Feuerwehr Hannover

Die Feuerwehr wurde durch Anwohner um 19:30 Uhr zu einem Wohnungsbrand in die Straße Im Großen Büchenfeld alarmiert. Auf Grund des Meldebildes - es sollte sich noch eine Person in der Wohnung befinden - wurden zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Ahlem, zwei Rettungswagen und ein Notarzt alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte am Einsatzort eintrafen, schlugen die Flammen bereits aus dem Fenster im zweiten Obergeschoss des viergeschossigen Mehrfamilienhauses und drohten auf das dritte Obergeschoss überzugreifen. Umgehend wurde die Suche nach der vermissten Mieterin eingeleitet. Glücklicherweise konnte sich die 87-Jährige selbst ins Freie retten, so dass umgehend mit der Brandbekämpfung durch Atemschutztrupps begonnen werden konnte. Rund 20 Minuten nach Alarmierung erfolgte die Rückmeldung „Feuer aus“. Durch den gezielten Löschangriff konnte eine weitere Brandausbreitung verhindert werden. Unter Einsatz eines Druckbelüftungsgerätes entfernten die Brandschützer den gefährlichen Brandrauch aus dem Mehrfamilienhaus. Die Wohnungen im zweiten Obergeschoss wurden vom Strom getrennt, weitere Wohnungen wurden kontrolliert. Die Brandwohnung ist bis auf Weiteres nicht bewohnbar. Die Mieterin wurde vorsorglich in ein Krankenhaus transportiert. Bei dem Einsatz verletzte sich ein 27-jähriger Feuerwehrmann leicht. Er wurde ebenfalls vorsorglich in ein Krankenhaus transportiert. Da in dem Haus durch enercity das Gas abgestellt wurde, muss geklärt werden, inwieweit die Mieter wieder in ihre Wohnungen zurück können.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Nach ersten Schätzungen beträgt die Schadenhöhe 75.000 €.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit insgesamt 12 Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften im Einsatz. Der Einsatz war nach rund zweieinhalb Stunden für die Feuerwehr beendet.