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Symbolbild Feuerwehr Hannover © Ulrich Reinecke Photography

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Brandeinsatz

Kellerbrand in der Ricklinger Straße

18.11.2018 - Aus bisher ungeklärter Ursache brannte es am heutigen frühen Abend im Keller eines Mehrfamilienhauses in der Ricklinger Straße, Stadtteil Hannover Linden Süd. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Personen kamen nicht zu Schaden.

Symbolbild-Brandschützer mit B-Schlauch © Ulrich Reinecke Photography

Symbolbild-Brandschützer mit B-Schlauch

Um 17:48 Uhr erhielt die Regionsleitstelle Hannover die Meldung über eine Rauchentwicklung aus dem Keller eines Mehrfamilienhauses in der Ricklinger Straße 140. Daraufhin wurden der Löschzug der Feuer- und Rettungswache 4, die Freiwillige Feuerwehr Linden sowie ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang dichter Rauch aus dem Keller des Gebäudes, das Treppenhaus war leicht verraucht. Ein Teil der Bewohnerinnen und Bewohnern des fünfgeschossigen Gebäudes, in dem sechzehn Wohnungen und Apartments untergebracht sind, hatten sich bereits ins Freie gerettet. Da nicht bekannt war, wieviel Bewohner sich noch in dem Gebäude befanden, erhöhte der Einsatzleiter vorsorglich die Alarmstufe. Diese Erhöhung konnte wenig später wieder zurückgenommen werden. Die Feuerwehr ging umgehend mit zwei Trupps unter Atemschutz zur Personensuche in den Treppenraum und parallel mit einem Trupp zur Brandbekämpfung in den Keller vor. Alle noch im Haus befindlichen Bewohner konnten von der Feuerwehr unbeschadet ins Freie geführt werden. Der Atemschutztrupp im Keller fand den Brandherd in einem verschlossenen Kellerraum. Dort brannten Bücher und Hausrat auf einer kleineren Fläche. Die Flammen waren dann schnell gelöscht. Im weiteren Verlauf befreiten die Brandschützer die Kellerräume mit einem Hochleistungslüfter vom Brandrauch. Verletzt wurde niemand, die Bewohnerinnen und Bewohner konnten nach Abschluss der Lösch- und Lüftungsmaßnahmen in ihre Wohnungen zurückkehren. Der betroffene Kellerraum wurde durch Mitarbeiter des Energieversorgungsunternehmens stromlos geschaltet.
Der Sachschaden ist als gering zu bezeichnen. Zur Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit neun Fahrzeugen und 31 Einsatzkräften vor Ort.