HANNOVER.DE | Das offizielle Portal der Region und der Landeshauptstadt Hannover

Symbolbild Feuerwehr Hannover © Ulrich Reinecke Photography

Zuletzt aktualisiert:

Verkehrsunfall

Schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn 2

11.11.2019 - Am heutigen Morgen fuhr ein Kleintransporter auf der Bundesautobahn 2 (BAB 2) auf einen Sattelzug auf. Die Feuerwehr musste den eingeklemmten Fahrer mit hydraulischem Rettungsgerät befreien. Er erlitt schwere Verletzungen.

Schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn 2 © Feuerwehr Hannover

Schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn 2

Gegen 8:45 Uhr war ein IVECO Kleintransporter auf der A2 kurz vor dem Autobahnkreuz Buchholz in Fahrtrichtung Dortmund aus ungeklärter Ursache ungebremst auf einen Sattelzuganhänger aufgefahren. Der Fahrer wurde bei dem Aufprall in seinem völlig zerstörten Fahrerhaus schwer eingeklemmt.
Die erste medizinische Versorgung des Verletzten wurde, von der Besatzung eines zufällig vorbeikommenden Krankentransportwagens mit der Unterstützung des Notarztes vom Rettungshubschraubers „Christoph 4", der schon auf der Autobahn gelandet war, übernommen. Nach dem Eintreffen der Feuerwehreinsatzkräfte begann umgehend die aufwendige technische Rettung mit dem hydraulischen Rettungsgerät. Als erstes mussten die Fahrzeuge mit einer Winde auseinandergezogen werden. Erst dann konnte mit dem hydraulischen Rettungsgerät der eingeklemmte Fahrer befreit werden. Nach ca. 30 Minuten wurde der Patient von den Einsatzkräften an den Rettungsdienst übergeben und ins Krankenhaus transportiert. Der Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt.
In dem Kleintransporter befand sich noch ein Hund als „Beifahrer" an Bord. Der Hund konnte sich nach dem Zusammenstoß selbst befreien und blieb unverletzt. Der Tierrettungswagen der Feuerwehr transportiert den jungen Boxer ins Tierheim.

Während der Rettungsmaßnahmen war die A2 in Fahrtrichtung Dortmund voll gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Die Höhe des Sachschadens kann seitens der Feuerwehr nicht beziffert werden. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit vierzehn Fahrzeugen und 52 Einsatzkräften vor Ort.