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Symbolbild Feuerwehr Hannover © Ulrich Reinecke Photography

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Brandeinsatz

Halle eines Hydraulikservicebetriebes brennt nieder

09.10.2015 - Am heutigen Abend kam es in der Halle eines Hydraulikservicebetriebes in der Grambartstraße, Stadtteil Hannover Hainholz, zu einem Brand. Das Gebäude wurde durch die Flammen total zerstört. Der Feuerwehr gelang es insgesamt vier direkt angrenzende Gebäude zu schützen. Eine Bewohnerin eines angrenzenden Wohn- und Bürohauses erlitt eine Schulterverletzung, als Sie und ein Nachbar sich ins Freie retteten.

Symbolbild Feuerwehr Hannover © Ulrich Reinecke Photography

Symbolbild Feuerwehr Hannover

Um 21:56 Uhr erhielt das Lage- und Führungszentrum mehrere Anrufe zum Brand einer Industriehalle in der Grambartstraße 20 A. Daraufhin wurden zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Vinnhorst sowie ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand die Halle eines Servicebetriebes für hydraulische Anlagen bereits im Vollbrand. Flammen schlugen aus dem Dach und dichter schwarzer Rauch quoll aus allen Öffnungen. Vier direkt angrenzende Gebäude waren unmittelbar von einer Brandausbreitung bedroht. Aufgrund der vorgefundenen Lage erhöhte die erste Einsatzleiterin umgehend die Alarmstufe auf drei von fünf möglichen. Eine 73-jährige Bewohnerin und ein 62-jähriger  Bewohner eines direkt angebauten Wohn- und Bürohauses hatten sich bereits ins Freie gerettet. Die Frau erlitt dabei eine Schulterverletzung und wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.

Die Feuerwehr baute sofort vier so genannte Riegelstellungen zu den angrenzenden Gebäuden – unter anderem zu einem Möbelmarkt – auf. Es gelang ihr somit eine Ausbreitung auf die anliegenden Betriebe zu verhindern. In dem direkt angrenzenden Wohn- und Bürohaus hatte der Brand über eine offen stehende Tür bereits auf das Erdgeschoss übergegriffen. Durch einen Innenangriff verhinderten die Einsatzkräfte eine weitere Ausbreitung auf das gesamte Gebäude.

Parallel zum Aufbau der Riegelstellungen begannen die Löscharbeiten. Insgesamt kamen acht Strahlrohre – davon zwei über Drehleitern – zum Einsatz. Der massive Löschangriff zeigte schnell Wirkung. Bereits 40 Minuten später war der Brand unter Kontrolle. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten dauern momentan noch an.

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst Hannover waren mit 21 Fahrzeugen und 84 Einsatzkräften im Einsatz. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen mindestens 250.000,- Euro. Zur Feststellung der Brandursache hat die Kriminalpolizei ihre Ermittlungen aufgenommen.