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Symbolbild Feuerwehr Hannover © Ulrich Reinecke Photography

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Verkehrsunfall

Umgestürzter LKW fordert leicht verletzten Fahrer

07.09.2015 - Ein mit Kabeltrommeln beladener LKW geriet bei der Ausfahrt von einem Firmengelände in eine Schräglage und kippte um. Der leicht verletzte Fahrer war nicht eingeklemmt, musste jedoch aus der Fahrerkabine des LKW gerettet werden.

Gegen 08:50 Uhr am heutigen Montagmorgen ging in der Regionsleitstelle Hannover der Notruf zu einem Verkehrsunfall mit einem LKW auf einem Firmengelände im Kabelkamp (Stadtteil Hannover Brink-Hafen) ein. Aus bislang nicht geklärter Ursache geriet der fabrikneue LKW in einem Kreisverkehr der Werksausfahrt in eine Schräglage und konnte durch den Fahrer nicht mehr stabilisiert werden. Der mit fünf Kabeltrommeln mit je ca. 4t  Gewicht beladene Auflieger kippte um und riss die Zugmaschine mit auf die Seite. Nach Angaben des Anrufers war der Fahrer in seiner Fahrerkabine eingeklemmt und konnte sich nicht mehr selbständig befreien. Aufgrund dieser Meldung wurden der Löschzug der Feuer- und Rettungswache 1, Spezialfahrzeuge für die schwere technische Hilfeleistung, die Ortsfeuerwehr Vinnhorst sowie ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte der 60 Jahre alte nur russisch sprechende Fahrer mit einfacher Unterstützung aus seiner Fahrerkabine befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden. Er hat sich bei dem Unfall leichte Kopfverletzungen zugezogen.

In Begleitung eines Notarztes erfolgte der Transport in das KRH Krankenhaus Nordstadt

An der Zugmaschine des fabrikneuen LKW-Gespannes traten Hydrauliköl und Kraftstoff aus, das Leck wurde durch die Einsatzkräfte vor Ort abgedichtet und die ausgelaufenen Flüssigkeiten wurden abgebunden. Die Ladung wurde mit Unterstützung der Feuerwehr gesichert.

Zur weiteren Ermittlung der Unfallursache und Bergung des verunfallten LKW wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

Feuerwehr und Rettungsdienst der Landeshauptstadt Hannover waren mit 16 Fahrzeugen und 34 Einsatzkräften vor Ort.