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Symbolbild Feuerwehr Hannover © Ulrich Reinecke Photography

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Brandeinsatz

Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Vahrenheide

04.09.2016 - Um 12:11 Uhr wurde die Feuerwehr Hannover zu einer Rauchentwicklung in die Plauener Straße gerufen. Vor Ort konnte nach einer Lageerkundung durch den Einsatzleiter  ein ausgedehnter Küchenbrand im dritten Obergeschoß eines Mehrfamilienhauses lokalisiert werden. Beim Betreten der Brandwohnung durch den Angriffstrupp kam es zu einer Durchzündung.

Durch die durchgebrannte Eingangstür schlugen die Flammen in den Laubengang und drohten auf das darüberleigenden Geschoss überzugreifen. © Feurwehr Hannover

Durch die durchgebrannte Eingangstür schlugen die Flammen in den Laubengang und drohten auf das darüberleigenden Geschoss überzugreifen.

Aufgrund der eingehenden Meldung über eine Rauchentwicklung aus einer Wohnung in der Plauener Straße im Stadtteil Vahrenheide wurde von der Regionsleitstelle Hannover der Löschzug der Feuer- und Rettungswache 5, die OrtsfeuerwehrVinnhorst, sowie ein Rettungswagen alarmiert.

Über eine vorhandene und von außen zu speisende Steigleitung erfolgte die Bereitstellung des Löschwassers © Feuerwehr Hannover

Über eine vorhandene und von außen zu speisende Steigleitung erfolgte die Bereitstellung des Löschwassers

Beim Eintreffen der Feuerwehr war zunächst unklar, ob sich noch Personen in der Brandwohnung und in den darüber liegenden Wohnungen befinden. Es wurde ein Atemschutztrupp zur Brandbekämpfung, sowie drei weitere Atemschutztrupps mit Brandfluchthauben zur Menschenrettung in dem sechsstöckigen Gebäude eingesetzt. Durch die starke Rauchentwicklung wurde es notwendig, eine weitere Wohnung gewaltsam zu öffnen, um diese zu kontrollieren. Beim Verlassen des Gebäudes verletzte sich ein elfjähriger Junge am Fuß und wurde vom Rettungsdienst versorgt. Um 12:35 Uhr war der Brand unter Kontrolle und es wurden noch Nachlöscharbeiten vorgenommen. Die verqualmte Wohnung wurde mit einem Drucklüfter entraucht.

Die Feuerwehr Hannover war mit insgesamt neun Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften vor Ort. Zur Schadenhöhe können zum jetzigen Zeitpunkt keine Angaben gemacht werden. Die polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache eingeleitet.