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Zwei Autos der Feuerwehr Hannover © Ulrich Reinecke

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Brandeinsatz

Drei Verletzte nach Kellerbrand in Mehrfamilienhaus

29.09.2020 - Hannover-Nordstadt: In einem Kellerraum eines Mehrfamilienhauses in der Nelkenstraße brannten abgestellte Gegenstände mit erheblicher Rauchentwicklung. Der Treppenraum war komplett mit Rauch gefüllt und versperrte 15 Bewohner*innen zunächst den Weg ins Freie. Drei Personen erlitten Rauchgasvergiftungen und wurden in Krankenhäuser transportiert.

Löschzug Feuerwehr HAnnover auf dem Trammplatz vor dem Neuen Rathaus © Ulrich Reinecke Photography

Löschzug Feuerwehr HAnnover auf dem Trammplatz vor dem Neuen Rathaus

Um 03:56 Uhr alarmierte die Regionsleitstelle aufgrund mehrerer eingehender Meldungen über eine Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus den Löschzug der nahen Feuer- und Rettungswache 1, die Ortsfeuerwehr Limmer und den Rettungsdienst in die Nelkenstraße in der Nordstadt.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte machten sich mehrere Bewohner*innen an Fenstern und einer Dachterrasse bemerkbar. Ihnen war der Rettungsweg durch den Treppenraum versperrt, da hier beißender Brandrauch eingedrungen war. Während mit Atemschutzgeräten geschützte Trupps zur Brandbekämpfung in den Keller vorgingen, betreuten andere die nicht unmittelbar gefährdeten Personen in ihren Wohnungen. Das Feuer war um 04:27 Uhr gelöscht. Die Feuerwehr blies den Brandrauch mit Hilfe von Druckbelüftungsgeräten aus dem Treppenraum und führte 15 Personen hierdurch ins Freie. Nachdem die Bewohner*innen in einem Bus der Feuerwehr vom Rettungsdienst untersucht wurden, transportierte dieser drei Personen, zwei Kinder (4 und 7 Jahre) und eine Frau (72) mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftungen in Krankenhäuser. Die zehn Wohnungen blieben weitgehend unversehrt und können weiterhin genutzt werden.

Zur Klärung der Brandursache hat die Polizei entsprechende Ermittlungen aufgenommen. Zur Schadenhöhe liegen der Feuerwehr keine Erkenntnisse vor. Die Feuerwehr Hannover und der Rettungsdienst waren mit 14 Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften vor Ort.