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Auf in die Kita | FAQ

Kita Start: Fragen und Antworten

Wegweiser zur frühkindlichen Betreuung: Was genau ist eigentlich eine Kita? Wie läuft die Anmeldung? Wie viel kostet das und was ist noch zu beachten? Hier finden Eltern Antworten auf diese und weitere Fragen rund um die frühkindliche Betreuung in der Kindertagesstätte / Krippe / Kindergarten / Hort.

1. Was ist eine Kita?


2. Wie bekomme ich einen Platz?


3. Wie viel kostet ein Platz für mein Kind?


4. Was ist vor dem Start in die Kita zu beachten?


5. Wie läuft der Start in die Kita ab?


6. Was braucht mein Kind in der Kita?


7. Welche Rolle spielen die Eltern?


8. Welche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner helfen weiter?


Broschüre zum Herunterladen und Teilen

   

1. Was ist eine Kita?

Kita ist die Abkürzung für Kindertagesstätte. Diese beinhaltet sowohl Krippengruppen als auch Kindergartengruppen oder Hortgruppen. Hier werden Kinder von null Jahren bis zum Ende ihrer Grundschulzeit betreut. Dabei wird unterschieden zwischen:

  • Krippe (null bis zwei Jahren)
  • Kindergarten (drei bis sechs Jahren)
  • Hort (sechs Jahre – Ende der Grundschulzeit)

In der Krippe sind maximal 15 Kinder in einer Gruppe. Im Kindergarten kann die Gruppengröße bis zu 25 Kinder betragen. Der Hort wird nur am Nachmittag für Grundschulkinder angeboten.

Alle Personen, welche in einer Kita arbeiten und Ihr Kind fördern und betreuen, haben eine spezielle Ausbildung absolviert und werden als pädagogische Fachkräfte bezeichnet.

In der Kita kann Ihr Kind seine Persönlichkeit ausbilden und die eigenen Fähigkeiten weiterentwickeln. Die Fachkräfte vor Ort gehen gezielt auf die individuellen Bedürfnisse Ihres Kindes ein. Dabei haben die Förderung des Spracherwerbs und der sozialen Kompetenzen einen großen Stellenwert. Der Besuch einer Kita ist freiwillig, aber vor dem Schuleintritt sehr wichtig, da Ihr Kind im letzten Jahr auf den Schulbesuch vorbereitet wird. Der genaue Tagesablauf unterscheidet sich von Kita zu Kita und kann bei der Leitungskraft erfragt werden.


  

2. Wie bekomme ich einen Platz?

Es gibt unterschiedliche Betreuungsangebote innerhalb einer Kita. Einige beinhalten die Betreuung und Förderung für den ganzen Tag, andere nur für den halben (Vor- oder Nachmittag).

Am besten ist es, Ihr Kind möglichst früh für einen Kita-Platz anzumelden. Die Anmeldung ist generell sofort nach der Geburt des Kindes möglich. Informationen erhalten Sie bei der Stadt oder Gemeinde, in der Sie wohnen. Das Familienservicebüro Ihrer Stadt berät, begleitet und vermittelt in allen Fragen der Kindertagesbetreuung.

Ist ein Platz für Ihr Kind frei, teilt Ihnen die Kommune mit, welche Kita Ihr Kind besuchen kann.


    

3. Wie viel kostet ein Platz für mein Kind?

Ab drei Jahren und bis zum Eintritt in die Grundschule ist der Besuch der Kita für Ihr Kind kostenfrei. Normalerweise entstehen Kosten für die Mahlzeiten, welche Ihr Kind in der Kita bekommt.

Diese Verpflegungskosten (zum Beispiel für das Mittagessen) werden für Sie übernommen, wenn Sie Leistungen wie zum Beispiel Grundsicherung, Kinderzuschlag, Wohngeld oder Asylbewerberleistungen erhalten. Den dazugehörigen Antrag bekommen Sie auf Anfrage bei Ihrer Kommune.


   

4. Was ist vor dem Start in die Kita zu beachten?

Um wichtige Punkte vorab klären zu können, lädt die Kita Sie zu einem Aufnahmegespräch ein. Die pädagogische Fachkraft und / oder die Leitung der Kita stellt Fragen zu Ihrem Kind, um über Besonderheiten und Gewohnheiten Bescheid zu wissen. Außerdem geben Sie eine schriftliche Mitteilung ab, wer das Kind abholen darf und im Notfall (Unfall, Verletzung, Krankheit) angerufen wird.

Weiterhin besprechen Sie die Datenschutzerklärung, welche in der Kita Anwendung findet.

Sie haben außerdem die Möglichkeit, die Einrichtung kennenzulernen, erhalten Materialien, Informationen und können Fragen stellen.


   

5. Wie läuft der Start in die Kita ab?

Vor dem ersten Tag in der Kita brauchen Sie eine Bescheinigung vom Arzt, die bestätigt, dass Ihr Kind keine ansteckenden Krankheiten hat. Zudem müssen Sie sich von ihm über mögliche Impfungen beraten lassen, auch hierfür wird eine Bescheinigung benötigt. Seit dem 01.03.2020 müssen alle Kinder gegen Masern geimpft sein. Die Kitas dürfen Ihr Kind nur dann aufnehmen, wenn es gegen diese Krankheit geimpft ist. Diese Information erhalten Sie ebenfalls von der Leitungskraft der Einrichtung.

In den ersten Tagen lernen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind die Einrichtung kennen. Bei der Eingewöhnung kann Ihr Kind sich langsam einleben und Vertrauen zu der pädagogischen Fachkraft aufbauen. Am Anfang bleiben Sie erstmal gemeinsam mit Ihrem Kind in der Kita. Erst nach ein paar Tagen bleibt Ihr Kind ein paar Stunden ohne Sie in der Gruppe.

Wenn sich Ihr Kind in der neuen Umgebung wohlfühlt, kann es den ganzen Tag ohne Sie mit den anderen Kindern spielen. Den genauen Ablauf der Eingewöhnung besprechen die Fachkräfte der Kita mit Ihnen.

Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Ihr Kind etwas länger braucht, um sich in die neue Umgebung einzuleben. Die Eingewöhnung kann drei Wochen oder manchmal auch einige Monate dauern. Geben Sie Ihrem Kind die Zeit, die es braucht.


   

6. Was braucht mein Kind in der Kita?

Besprechen Sie gemeinsam am Tag des Aufnahmegespräches mit der Kita Leitung, welche Dinge Sie Ihrem Kind mitgeben müssen.


   

7. Welche Rolle spielen die Eltern?

Sie als Eltern kennen Ihr Kind am besten. Deshalb sind Sie wichtige Partnerinnen und Partner für die Kita. Mindestens einmal im Jahr lädt Sie die pädagogische Fachkraft zu einem Gespräch in die Kita ein. In den sogenannten Entwicklungsgesprächen tauschen Sie sich gemeinsam mit der pädagogischen Fachkraft darüber aus, was Ihr Kind schon alles kann und gelernt hat. Außerdem finden regelmäßig Elternabende statt, bei denen über Veranstaltungen und zukünftige Pläne gesprochen wird. 

Zu verschiedenen Festen und Aktionen werden die Eltern eingeladen und können sich an der Gestaltung beteiligen. Durch die Teilnahme an diesen Veranstaltungen können Sie alle pädagogischen Fachkräfte der Kita kennenlernen und erhalten einen Einblick in den Alltag Ihres Kindes.


   

8. Welche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner helfen weiter?

Adressen und Telefonnummern der Familienservicebüros in der Region Hannover