Kommunale Wärmeplanung

Wärmeplanung Hannover

Die Landeshauptstadt Hannover hat ihre Wärmeplanung veröffentlicht. Über die interaktive Karte (Link: Wärmekarte Hannover) erfahren Sie, wie Hannover mit Wärme versorgt wird - heute und in Zukunft.

Karte der voraussichtlichen Wärmeversorgungsgebiete in Hannover

Entwurf der Wärmeplanung veröffentlicht

Als erste Kommune in Niedersachsen hat die Landeshauptstadt Hannover ihre Wärmeplanung an das Land Niedersachsen übermittelt. Die Planung bietet Einblicke in die heutige und zukünftige Wärmeversorgung der gesamten Stadt.

Das Wärmeplanungsgesetz des Bundes (WPG) verpflichtet die Landeshauptstadt Hannover in Verbindung mit dem niedersächsischen Klimagesetz zur Erstellung einer Wärmeplanung bis spätestens 30.06.2026. Dank der Kooperation mit dem Energiedienstleister enercity hat die Landeshauptstadt Hannover ihre Planung dem Land Niedersachsen bereits zum Jahresende 2023 vorgelegt.

Kern der Wärmeplanung ist die Ausweisung von Wärmenetzgebieten und von Gebieten mit dezentraler Wärmeversorgung. Aus dem Entwurf geht ausdrücklich keine Verpflichtung für Gebäudeeigentümer*innen hervor, ein bestimmtes Heizsystem zu errichten und zu nutzen. Die Karten der voraussichtlichen Wärmeversorgungsgebiete sowie die zugrundeliegenden Bestands- und Potenzialanalysen sind unter Wärmeplanung Hannover veröffentlicht.

Interaktive Wärmekarte Hannover

Der Erläuterungsbericht zur Wärmeplanung Hannover beschreibt die Methodik und fasst die wesentlichen Ergebnisse für das Stadtgebiet und die Stadtbezirke zusammen.

Beteiligung läuft bis zum 29.02.2024

Bis zum 29.02.2024 haben Bürger*innen, Unternehmen sowie Träger*innen öffentlicher Belange die Möglichkeit, eigene Stellungnahmen zum Entwurf der Wärmeplanung einzubringen. Die Landeshauptstadt Hannover führt die Beteiligung auf freiwilliger Basis durch, da die Wärmeplanung Hannover vor Inkrafttreten des Wärmeplanungsgesetzes erstellt wurde und nach § 5 WPG Bestandsschutz genießt.

Wärmeversorgungsunternehmen und Betreiber von Wärmenetzen sowie Gewerbebetriebe mit Abwärme-Angeboten können sich über ein gesondertes Formular beteiligen. Damit werden Planungen der Unternehmen zum Auf- oder Umbau von Wärmenetzen sowie zur Dekarbonisierung der Erzeugungsanlagen erfasst.

Aufgrund der dann eingegangenen Stellungnahmen wird die Verwaltung eine Drucksache zur Wärmeplanung und zu den daraus folgenden Maßnahmen erstellen, die in allen Stadtbezirksräten beraten und letztlich vom Rat beschlossen wird.

Häufig gestellte Fragen zur Wärmeplanung

Beratungen der Klimaschutzagentur Region Hannover

Förderangebote von proKlima