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Unterrichtsangebote mit lokalem Bezug

Gutes Klima in Hannovers Schulen

Klimaschutz als fächerübergreifendes Thema

Unterrichtsangebote zum Thema Klima

Klimaschutz bedeutet nicht nur, die Themenfelder Energie und Mobilität, sondern den gesamten Bereich Ressourcennutzung in den Fokus zu nehmen. In den verschiedenen Unterrichtsangeboten geht es infolgedessen nicht nur um die Zusammenhänge von Energieverbrauch und Treibhauseffekt oder um die Nutzung regenerativer Energien, sondern auch um Produktionsprozesse von Lebensmitteln und Verbrauchsgütern und um unser Konsumverhalten. Die Schülerinnen und Schüler werden für den Klimawandel und seine Ursachen sensibilisiert. Ebenso wichtig ist jedoch die Vermittlung von Gestaltungskompetenz. Die Schülerinnen und Schüler werden befähigt, klimaschonend und nachhaltig zu handeln. Sie überlegen, welche Rahmenbedingungen sich ändern müssten und entwickeln Handlungsalternativen für ihren Alltag – im Sinne eines nachhaltigen Konsums beziehungsweise Lebensstils.

Klima-Workshops

Die sechs Workshops sind Teil der Unterrichtsangebote und bieten die Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit den Faktoren, die den Klimawandel verursachen, und zur Entwicklung von Handlungsansätzen, die zum Schutz des Klimas beitragen. Sie werden von Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro und Klimaschutzleitstelle der Landeshauptstadt Hannover in Zusammenarbeit mit JANUN Hannover e.V. angeboten. 

Klimabotschafter 

Im Schuljahr 2017/2018 sind Peter Frederik Olsen aus Grönland und Joseph Kenson Sakala aus Malawi in der Region Hannover unterwegs und besuchen Schulen. Sie berichten über das Leben in ihrem Heimatland, über Traditionen, Kultur und wie sich der Klimawandel bereits heute auf ihre Lebenssituation auswirkt. Ihre Präsentationen verknüpfen Peter und Joseph mit interaktiven Elementen, indem sie zum Beispiel mit den Schülerinnen und Schülern ein traditionelles Spiel spielen oder Sprachübungen machen. Das Projekt von JANUN e.V. wird u.a. von der Region Hannover gefördert (Kontaktmöglichkeit unter unten stehendem Link).

Gestaltung von Projektwochen

Das Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro berät bei der Zusammenstellung von Unterrichtsangeboten und Exkursionen zum Thema Klima/Klimaschutz. Im Rahmen eines gesonderten Workshops können Ideen für klimaschonende Aktionen konzipiert werden. 

Fortbildung "Klimawandel – Der lässt mich kalt"

Die Fortbildung zeigt, wie man Schülerinnen und Schüler ein wenig mehr für den Themenbereich Klima und Klimawandel begeistern kann und wie entsprechende Unterrichtsangebote gestaltet werden können, damit ein Wissen über den Klimawandel und insbesondere eine Motivation für klimaschonendes Handeln entstehen können. 

Experimentierkiste "Energie"

Die Kiste enthält zahlreiche Versuchsanleitungen und -objekte zum Thema Regenerative Energien, aber auch zu mechanischer Energie (Zielgruppe: Grundschule). 

Aktivkiste "Klima & Energie"

Diese enthält Sachbücher, Unterrichtsanleitungen und Spiele sowie Materialien wie Wetterstation, Regenmesser, Stromverbrauchszähler und vieles mehr (Zielgruppe: ab Sek I, kostenlose Ausleihe bis zu vier Wochen).  

Broschüre "Für ein besseres Klima – Der Energieverschwendung auf der Spur"

Die "Energie-Detektive" der IGS Mühlenberg haben Schule, Wohnung und Umgebung genau unter die Lupe genommen und sind dabei zahlreichen Energielöchern und Stromfressern auf die Spur gekommen. Mit einfachen Texten, kleinen Rätseln und Illustrationen geben sie praktische Tipps, wie Strom und Wasser gespart und das Klima geschützt werden kann.

GSE-Projekt

In mehr als 80% der Schulen im Stadtgebiet Hannover setzen sich Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den Hausmeistern für einen bewussten Umgang mit Energie ein. Das Energiemanagement im Fachbereich Gebäudemanagement unterstützt dabei durch individuelle Beratung, Energierundgänge, Seminare, Hilfe bei der Sichtung der elektrischen Anlagen, Einbindung der Themen Energie und Klimaschutz in den Unterricht und Ausleihe von Messgeräten. 

Maßnahmen der Landeshauptstadt Hannover zu Klimaschutz und Klimaanpassung

Die Landeshauptstadt Hannover arbeitet seit Gründung der Klimaschutzleitstelle im Jahr 1994 gemeinsam mit vielen Akteuren daran, die für den Klimawandel verantwortlichen Treibhausgas-Emissionen zu verringern und hat sich zum Ziel gesetzt, diese bis zum Jahr 2050 um 95% gegenüber 1990 zu reduzieren. Die Maßnahmen zum Schutz des Klimas sind in einem Dokument (siehe unten stehender Link) zusammengefasst, das im Rahmen des Unterrichts verwendet werden kann. Unter dem Link „Klimaschutzleitstelle“ werden diese und weitere Maßnahmen genauer erläutert (siehe Link "Hannover im Klimawandel"). Hannover hat sich aber auch schon frühzeitig mit den Folgen des Klimawandels auseinandergesetzt und bereits 2012 eine lokale Anpassungsstrategie erarbeitet.

Filmclips und Unterrichtsmaterial „Traumklima“

Auf der Internetseite http:/traumklima.de sind 10 etwa 5-minütige Clips und begleitende Unterrichtsmaterialien zu finden, die die Themen Klimawandel und Klimaschutz in der Region Hannover in den Blick nehmen. Die inhaltliche Klammer bildet der „Masterplan 100% für den Klimaschutz“ für Stadt und Region Hannover.

Fördermöglichkeiten für Projekte zum Klimaschutz 

Schulen, die sich im Klimaschutz engagieren möchten und finanzielle Unterstützung benötigen, haben die Möglichkeit, beim enercity-Fonds proKlima einen Förderantrag zu stellen. Gefördert werden Veranstaltungen und Aktivitäten rund um den Klima- und Ressourcenschutz. Es kann sich um Unterrichtsprojekte und -materialien handeln oder um technische Einrichtungen wie die Installation einer Solaranlage auf dem Schuldach oder um die Visualisierung des Energieverbrauchs. Auch eine Beratung zu angedachten Klimaschutzmaßnahmen ist möglich. proKlima vermittelt zudem Beispielprojekte und entsprechende Ansprechpartner zum Erfahrungsaustausch. 

UN-Klimakonferenz 2017 in Bonn

Diplomaten, Politiker und Vertreter der Zivilgesellschaft aus aller Welt trafen sich vom 6. bis 17. November 2017 in Bonn zur 23. Weltklimakonferenz, die unter der Präsidentschaft der Fidschi-Inseln stattfand. Die 197 Vertragsparteien erzielten wichtige Fortschritte bei der Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens. Der sogenannte Talanoa-Dialog soll im Laufe des nächsten Jahres die Staatengemeinschaft zu ambitioniertem Handeln ermutigen, um die globale Klimaschutzlücke zu schließen (siehe unten stehender Link). Aus Anlass der Klimakonferenz hat das Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit Unterrichtsangebote zum Thema Klimawandel zusammengestellt (siehe unten stehender Link).