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Hochwasserschutz

Es ist immer da

Man sieht es nicht

Der Grundwasserspiegel steigt bei lang anhaltenden Hochwasserereignissen langsam an, auch noch, wenn die Wasserpegel der Flüsse wieder sinken und die Überflutungsgefahren von Oberflächenwasser zurückgehen. Durch die durchgeführten und vorgesehenen Hochwasserschutzmaßnahmen soll der Wasserpegel bei Extremhochwasser niedriger als heute stehen. Dadurch vermindert sich der Wasserdruck auf das Grundwasser, das dann im Bereich der Häuser grundsätzlich nicht mehr so stark wie bisher ansteigen wird.
 

Der östliche Uferbereich der Ihme besteht aus gewachsenem Boden mit Mergel, dem Grundwasserleiter Sand und Kies sowie einer Schicht Auelehm, darüber liegen Aufschüttungen aus Bauschutt. Die Wasserdurchlässigkeit der einzelnen Bodenschichten ist unterschiedlich, die wasserdurchlässige Schicht besteht aus Sand und Kies. Die Aufschüttung aus Bauschutt ist sehr inhomogen in ihren Bestandteilen und deutlich wasserdurchlässiger als die gewachsenen Bodenschichten. Durch die Vorlandabgrabungen wurde ein Großteil der Aufschüttung wieder entfernt. Die Geländeterrassen und Schutzwälle wurden mit einer abdichtenden Bodenschicht aus Auelehm versehen, so dass die horizontale und vertikale Durchlässigkeit des Geländes nun geringer ist, als früher.