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Trinkwasser

Trinkwasseruntersuchung auf Blei

Alte Bleileitungen können auch heute noch das Trinkwasser belasten.

Das Bild zeigt ein aufgeschnittenes altes Wasserrohr © -

Alte Bleileitungen im Haushalt sind auch heute noch eine Quelle für eine Trinkwasserbelastung in Deutschland. Dies haben verschiedene Untersuchungen in jüngerer Zeit gezeigt. Wissenschaftliche Studien aus den vergangenen Jahren haben die Vermutung bestätigt, dass eine erhöhte Bleibelastung negative Auswirkungen auf die Intelligenz, das Lernvermögen und die kindliche Entwicklung haben kann. Die Trinkwasserverordnung schrieb seit Ende 2003 einen verschärften Grenzwert von 0,025 mg/l vor, seit dem 1. Dezember 2013 wurde dieser Wert auf 0,01 mg/l  (entspricht 10 Mikrogramm je Liter) gesenkt. Noch vorhandene Rohre aus Blei sollten spätestens bis zu diesem Zeitpunkt gegen Installationen aus anderen Materialien ausgetauscht sein, da sich der Grenzwert sonst kaum einhalten lässt. Sofern im Einzelfall noch Unklarheit besteht, ob eventuell noch Bleileitungen vorhanden sind, kann eine Untersuchung durch ein zugelassenes Trinkwasserlabor gemacht werden. Bei der Bewertung des Messwertes sind die Empfehlungen des Umweltbundesamtes zu beachten. Die Liste der zugelassenen Trinkwasserlabore ist auf der Internet-Seite des niedersächsischen Landesgesundheitsamtes veröffentlicht