Was Kinder und Jugendliche Hannover mit auf den Weg geben

Ergebnisse der Kinderbefragung 2025/26

Was Kinder und Jugendliche Hannover mit auf den Weg geben

Was wünschen sich Kinder und Jugendliche für ihre Stadt? Im Rahmen des Programms „Kinderfreundliche Kommune“ hat die Landeshauptstadt Hannover rund 1.800 junge Menschen befragt. Die Ergebnisse geben spannende Einblicke in ihre Lebenswelt, ihre Bedürfnisse und ihre Vorstellungen für die Zukunft Hannovers – und zeigen, wo aus Sicht der jungen Generation Handlungsbedarf besteht.

Ergebnisse der Kinderbefragung 2025/26

Die Landeshauptstadt Hannover hat im Rahmen des Programms „Kinderfreundliche Kommune“ mehr als 1.800 Kinder und Jugendliche befragt. Die Rückmeldungen stammen aus Schulen, Jugendzentren, Vereinen und offenen Beteiligungsaktionen im gesamten Stadtgebiet. Die Ergebnisse zeigen deutlich, welche Themen junge Menschen besonders beschäftigen und wo sie sich Veränderungen wünschen.

Was Kinder und Jugendliche besonders wichtig finden

  • Sichere Orte: Viele Kinder wünschen sich sichere Schulwege, eine bessere Beleuchtung und weniger gefährliche Verkehrssituationen.
  • Mehr Mitbestimmung: Kinder und Jugendliche möchten stärker einbezogen werden, wenn Entscheidungen getroffen werden, die ihren Alltag betreffen.
  • Vielfältige Freizeitangebote: Besonders gefragt sind Sportangebote, kreative Workshops, offene Treffpunkte und kostenlose Aktivitäten im Freien.
  • Attraktive Grünflächen: Parks und Spielplätze sollen sauberer, moderner und abwechslungsreicher gestaltet werden.
  • Unterstützung und Ansprechpersonen: Viele wünschen sich mehr Erwachsene, die Zeit haben, zuhören und bei Herausforderungen unterstützen.

Kinderrechte aus Sicht der Kinder

Die Befragung zeigt, dass viele Kinder ihre Rechte kennen – allerdings nicht alle. Besonders häufig genannt wurden:

  • das Recht auf Schutz und Sicherheit
  • das Recht auf Beteiligung
  • das Recht auf Freizeit, Spiel und Erholung

Aussagen wie „Ich möchte mich auf dem Schulweg sicher fühlen“ oder „Wir wollen gefragt werden, bevor etwas verändert wird“ verdeutlichen, wie klar Kinder und Jugendliche ihre Bedürfnisse formulieren und wie selbstverständlich sie ihre Rechte einfordern.

Wie die Stadt mit den Ergebnissen weiterarbeitet

Die Rückmeldungen fließen direkt in den Aktionsplan zur Kinderfreundlichen Kommune ein. Geplant sind unter anderem:

  • neue Beteiligungsformate in Schulen, Stadtteilen und digitalen Räumen,
  • Verbesserungen im öffentlichen Raum, etwa durch sichere Querungen, modernisierte Spielplätze und neue Aufenthaltsorte,
  • eine stärkere Sichtbarkeit von Kinderrechten im Stadtbild und in Bildungseinrichtungen sowie
  • der weitere Ausbau von Unterstützungsangeboten für Kinder und Jugendliche in belastenden Situationen.

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Kinderfreundlichen Kommune

Die Kinderbefragung ist ein zentraler Baustein auf Hannovers Weg zur Zertifizierung als Kinderfreundliche Kommune. Sie macht deutlich: Kinder und Jugendliche wollen ihre Stadt aktiv mitgestalten – und Hannover nimmt ihre Perspektiven ernst.

Die Landeshauptstadt bedankt sich bei allen Kindern und Jugendlichen sowie bei den beteiligten Schulen, Einrichtungen und Familien für ihre Mitwirkung. Die Ergebnisse werden in den kommenden Monaten weiter ausgewertet und schrittweise in konkrete Maßnahmen überführt.

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