Verkehr
Mobilitätswende mitgestalten: Region Hannover lädt zu Veranstaltungen
Im Frühjahr gibt es Vor-Ort-Termine und Bürger*innendialoge im Rahmen des Verkehrsprojekts „SUMP“.
12.05.2026 - Die Region Hannover treibt die Entwicklung des Sustainable Urban Mobility Plans (SUMP) voran – und setzt dabei auf breite Beteiligung. Nach dem Start der Online-Umfrage „Mobilitätskompass“ im November vergangenen Jahres und ersten Fachworkshops mit lokalen Akteur*innen stehen nun weitere Formate an, bei denen Bürger*innen, Kommunen und Stakeholder die Zukunft der Mobilität in der Region aktiv mitgestalten können.
SUMP 2026 in der Region Hannover: Mitmachen, diskutieren und vernetzen
„Werkstatt der Generationen“: Mobilität für alle Altersgruppen
Die Region lädt in vier Kommunen zu Workshops ein, bei denen Jung und Alt ihre Perspektiven einbringen. Anmeldung bis eine Woche vor dem jeweiligen Termin unter nachhaltig-mobil@region-hannover.de erforderlich.
- 2. Juni, 16.30 bis 19 Uhr: Wedemark (Bürgerhaus Bissendorf)
- 10. Juni, 17.30 bis 20 Uhr: Burgwedel (Aula Grundschule Großburgwedel)
- 23. Juni, 15 bis 17.30 Uhr: Garbsen (Rathaus Garbsen)
- 24. Juni, 16.30 bis 19 Uhr: Hannover (Haus der Region, Raum 602)
Stakeholder-Veranstaltungen: Szenarien für die Mobilitätswende
Das SUMP-Projektteam stellt die drei inhaltlichen Szenarien für den Radverkehr, den ÖPNV und den Autoverkehr vor. Alle Interessierten (Verbände, Unternehmen, Politik, Initiativen) sind eingeladen, online oder in Präsenz mitzudiskutieren. Anmeldung unter nachhaltig-mobil@region-hannover.de.
- 21. Mai, 15 bis 17.30 Uhr (online)
- 27. Mai, 16 bis 18.30 Uhr (Haus der Region, Hannover, Raum 602)
Hintergrund: Was ist ein SUMP?
Der Sustainable Urban Mobility Plan („SUMP“) ist ein strategisches Planungsinstrument, das die Mobilitätswende voranbringen soll. Der SUMP basiert vor allem auf dem Verkehrsentwicklungsplan „Aktionsprogramm Verkehrswende“ (VEP 2035+). Der VEP 2035+ definiert u.a. übergeordnete Ziele zur CO2-Reduktion und zur Verbesserung der Aufenthalts- und Lebensqualität. Der SUMP ergänzt den VEP 2035+, indem er weitere Themen wie den Güterverkehr berücksichtigt. Ziel ist es, Mobilität so auszurichten, dass sie sozial gerecht, klimafreundlich, sicher und für alle zugänglich bleibt – und zwar auf Basis von Beteiligung, Daten und langfristiger Planung. Der SUMP ergänzt frühere Planwerke wie den VEP 2035+ und führt sie in Richtung 2040 weiter.
Die Erarbeitung des SUMP für die Region Hannover wird zu 80 Prozent im Rahmen der Förderrichtlinie „nachhaltig. mobil. planen. Förderung für nachhaltige urbane Mobilitätspläne“ des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) gefördert.
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