Region Hannover
Fachdienst Bevölkerungsschutz
Lernen Sie unsere Teams und ihre Aufgabenbereiche kennen.
Der Fachdienst Bevölkerungsschutz bündelt die verschiedenen Themengebiete des Bevölkerungsschutzes in der Region Hannover und bildet so das Dach über den einzelnen Spezialteams.
Hier finden die Gesamtkoordination, die strategische Ausrichtung und Weiterentwicklung des Fachdienstes statt. Zudem werden hier teamübergreifende Projekte koordiniert und der Fachdienst von der Fachdienstleitung nach außen vertreten.
Team Brandschutz
Die Aufgabe des Bereichs Brandschutz besteht darin, Brände in Gebäuden – soweit möglich – zu verhindern. Schon bei der Aufstellung von Bebauungsplänen sind die Fachleute des Teams Brandschutz beteiligt und nehmen auf den vorbeugenden Brandschutz Einfluss. Im Rahmen von Baugenehmigungsverfahren bewerten die fünf Brandschutzprüferinnen und Brandschutzprüfer die baulichen, anlagentechnischen und organisatorischen Maßnahmen, die zur Vermeidung von Brand- und Rauchausbreitung in Gebäuden beitragen können.
Zudem sind sie dafür zuständig, Architekten, Fachplaner und Bauherren bei der Planung von Neu- und Umbauten oder Nutzungsänderungen zu beraten. Sie überprüfen bauliche Anlagen und Einrichtungen mit erhöhten Brandrisiken oder solche, in denen bei einem Brand eine größere Anzahl von Personen oder erhebliche Sachwerte gefährdet sind (zum Beispiel Industrie- und Gewerbeobjekte, Altenheime, Schulen).
Team Feuerwehrtechnische Zentralen
Der abwehrende Brandschutz fällt in den Aufgabenbereich dieses Teams. Die Mitarbeiterinnen in den feuerwehrtechnischen Zentralen in Burgdorf, Neustadt und Ronnenberg warten und prüfen für die Feuerwehren in der Region Hannover alle Einsatzfahrzeuge einschließlich der Beladung in den vorgeschriebenen Fristen. Dort werden zum Beispiel die Atemschutzgeräte oder Feuerwehrschläuche nach den Einsätzen gereinigt, getrocknet und überprüft. In den feuerwehrtechnischen Zentralen finden außerdem Spezialausbildungen für Feuerwehrangehörige statt.
Team Rettungsdienst
Die Region Hannover ist nach § 3 NRettDG Trägerin des bodengebundenen Rettungsdienstes für ihr Rettungsdienstgebiet ohne das Gebiet der Landeshauptstadt Hannover.
Das Team Rettungsdienst der Region Hannover stellt eine bedarfsgerechte und flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit rettungsdienstlichen Leistungen sicher. Zu diesem Zweck werden im Bedarfsplan die Rettungswachenstandorte, die Anzahl der Rettungsmittel (Fahrzeuge) sowie die entsprechenden Betriebs- und Vorhaltestunden festgelegt. Der Bedarfsplan wird regelmäßig fortgeschrieben und angepasst.
Darüber hinaus erstellt die Region Hannover Vorgaben zur einheitlichen Ausstattung und Ausrüstung der Rettungsmittel und stellt die Einhaltung dieser sicher. Zudem ermittelt die Region Hannover gemeinsam mit den Kostenträgern (u.a. Krankenkassen) die notwendigen Gesamtkosten zur Durchführung des Rettungsdienstes gemäß Bedarfsplan.
Die Region Hannover führt den Rettungsdienst jedoch nicht selbst durch, sondern hat dazu Dritte gemäß § 5 NRettDG beauftragt. Der bodengebundene Rettungsdienst wird durch den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) durchgeführt.
Ergänzt wird dieser durch den Wasserrettungsdienst am Steinhuder Meer mit der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG) und der Freiwilligen Feuerwehr Steinhude.
Außerhalb des Einsatzes wird der Rettungsdienst von der Ärztlichen Leitung Rettungsdienst (ÄLRD) geleitet. Die ÄLRD trägt auch die Verantwortung für die Aus- und Fortbildung des nicht ärztlichen Personals im Rettungsdienst der Region Hannover und ist per E-Mail erreichbar unter AEL-Rettungsdienst@region-hannover.de.
Bei Fragen oder Anmerkungen zum Rettungsdienst der Region Hannover schreiben Sie gerne eine E-Mail an Rettungsdienst@region-hannover.de.
Team Zivil- und Katastrophenschutz
Die Region Hannover ist als untere Katastrophenschutzbehörde nach dem Niedersächsischen Katastrophenschutzgesetz dafür zuständig, Menschen im Regionsgebiet (außer in der Landeshauptstadt Hannover, da diese eine eigene untere Katastrophenschutzbehörde ist) im Katastrophenfall zu schützen. Das Team Zivil- und Katastrophenschutz kümmert sich darum, potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen und einen umfassenden Katastrophenschutzplan zu erstellen. Dieser Plan wird regelmäßig aktualisiert, damit er immer auf dem neuesten Stand ist.
Kommt es zu einer Katastrophe, übernimmt die Region Hannover auf ihrem Gebiet die zentrale Leitung aller Maßnahmen. Dazu gehört zum Beispiel:
- die Koordinierung von Einsatzkräften und Material,
- die Anforderung von Unterstützung aus anderen Regionen,
- das Anordnen von Sperrungen oder Evakuierungen,
- oder die Beschaffung wichtiger Sachmittel.
Für diese Aufgaben wird ein Katastrophenschutzstab einberufen. Die Mitglieder dieses Stabs werden vom Team Zivil- und Katastrophenschutz aus- und fortgebildet.
Damit Einsätze auch praktisch gut bewältigt werden können, betreibt die Region Hannover die Technische Einsatzleitung Hannover (TEL). Sie ist ein mobiles Führungsmittel und unterstützt die Städte und Gemeinden nicht nur im Katastrophenfall, sondern auch bei größeren Schadenslagen und auf Anforderung.
Im Zivil- und Katastrophenschutz der Region Hannover arbeiten viele Organisationen eng zusammen. Dazu gehören unter anderem:
- Freiwillige Feuerwehren der regionsangehörigen Städte und Gemeinden
- Technisches Hilfswerk (THW)
- Sanitäts- und Betreuungseinheiten von ASB, DRK und JUH
- Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG)
- Private Rettungshundestaffeln
- Kritische Infrastrukturbetreiber (z. B. Energieversorger, Krankenhäuser)
- Bundeswehr
- Bundes- und Landespolizei
- Land Niedersachsen und Bund
Nur durch diese vernetzte Zusammenarbeit – vom Ehrenamt bis zu den Behörden – können wir im Ernstfall schnell, effektiv und gut koordiniert handeln.
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