Digitale Medien prägen die Lebens- und Lernwelten von Kindern und Jugendlichen zunehmend – mit Chancen und Herausforderungen. Ab welchem Alter und unter welchen Bedingungen Kinder und Jugendliche Smartphones, Tablets oder Computer nutzen sollten – und wie dabei Kinder- und Jugendschutz gesichert werden kann, wird bei dieser Tagung aus unterschiedlichen Perspektiven in einer Podiumsdiskussion am Vormittag mit Vertreter*innen aus Wissenschaft, Praxis, Politik und Jugendvertretung erörtert.
Anschließend wird Prof. Dr. Martin Korte (TU Braunschweig), Neurobiologe mit dem Schwerpunkt auf die Auswirkungen von Medien auf das Gehirn in einem Fachvortrag auf die Frage „Wie lässt sich der Schutzauftrag in der Medienbildung durch ein Zusammenwirken der unterschiedlichen Akteur*innen umsetzen?“ eingehen und Ansätze aufzeigen.
Am Nachmittag bieten zehn Workshops die Gelegenheit mit Expert*innen ins Gespräch zu kommen. Der digitale Wandel prägt zunehmend das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen und stellt Pädagogik, Erziehende und Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Zentrale Aufgabe ist es, Kinder und Jugendliche im digitalen Raum zu schützen und ihnen gleichzeitig Kompetenzen für einen reflektierten, sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien zu vermitteln. Pädagogische Fach- und Lehrkräfte spielen dabei eine Schlüsselrolle – sie gestalten Lernräume, in denen digitale Medien nicht nur als Werkzeuge, sondern als kreative und inklusive Bildungsressourcen genutzt werden können – etwa in der MINT-Förderung oder bei der Teilhabe von Kindern mit besonderen Bedürfnissen. Gleichzeitig braucht es Strategien, um Risiken wie Cybermobbing, digitale Gewalt oder manipulative Online-Inhalte zu erkennen und darauf zu reagieren - auch im kritischen Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Medienkompetenz gewinnt zunehmend an Bedeutung und wird zur Schlüsselqualifikation, um Kinder und Jugendliche auf ein selbstbestimmtes, verantwortungsbewusstes Handeln in einer zunehmend digitalen Gesellschaft vorzubereiten.
Die Workshops geben Ihnen die Möglichkeit diese Themen näher zu betrachten sowie Lösungsansätze und Anregungen für Ihre Praxis mitzunehmen. Darüber hinaus sollen Wege aufgezeigt werden, wie die Integration digitaler Medien gestaltet und Medienkompetenz gestärkt werden kann. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Prävention und Früherkennung von Mediensucht, Kinder- und Jugendmedienschutz und die sinnvolle Integration digitaler Medien in KiTa, Schule und außerschulischer Kinder- und Jugendbildung.
Gehen Sie in den fachlichen Austausch, um konkrete Handlungsperspektiven für den vor-, schulischen und außerschulischen Bildungsalltag zu entwickeln.
Austausch & Netzwerken
Infostände regionaler Akteur*innen, Projekte, Initiativen und Ansprechpartner*innen zum Thema Medienbildung aus unterschiedlichen fachlichen Disziplinen stehen Ihnen beim Fachtag zur Verfügung und informieren Sie über ihre Angebote.
Anmeldung: Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich. Die max. Anmeldezahl ist erreicht.
Wann: Donnerstag, 05. Februar 2026 09:30 bis 16:30 Uhr
Wo: Enercity Konzernzentrale, Glockseeplatz 1, 30169 Hannover
Es handelt sich um eine kostenfreie Veranstaltung (inkl. Essen und Getränke).
Weitere Infos zum Fachtag hier (PDF-Datei zum Download).
Wir freuen uns auf einen inspirierenden Fachtag mit vielfältigen Perspektiven, praxisnahen Impulsen und guten Ideen für die Gestaltung von Medienbildung zwischen Schutzauftrag und Teilhabe!
Dieser Fachtag ist eine fachübergreifende Veranstaltung der Region Hannover und hat zum Ziel den fachlichen Austausch über pädagogische Strategien zu fördern, um konkrete Handlungsperspektiven für den vor-, schulischen und außerschulischen Bildungsalltag zu entwickeln. Als Informations- und Austauschveranstaltung dient der Fachtag der Förderung der regionalen Zusammenarbeit sowie der Stärkung lokaler Netzwerke und Kooperationsstrukturen.