Der Startpunkt dieses Prozesses war bewusst offen angelegt. Die Auftaktkonferenz markierte eine Einladung an die Musikszene, an Institutionen, an Verwaltung und Politik, gemeinsam zu reflektieren, wo die Musikstadt Hannover heute steht – und wohin sie sich entwickeln kann.
Dabei ging es weniger um einzelne Projekte als um grundlegende Fragen:
- Was braucht es, damit musikalische Vielfalt sichtbar bleibt?
- Welche Räume und Strukturen sichern kreatives Arbeiten langfristig?
- Und wie lässt sich der Wert von Musik für die Stadtgesellschaft besser beschreiben und vermitteln?
Die Konferenz machte deutlich, wie groß das gemeinsame Interesse an einem solchen Austausch ist – und wie unterschiedlich die Perspektiven auf Musik in Hannover sein können. Genau aus dieser Vielfalt heraus entstanden die drei zentralen Handlungsfelder, die den weiteren Prozess strukturieren.
Der partizipative Entwicklungsprozess begann mit der Auftaktkonferenz Ende Juni 2025. Das Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover lud Musiker*innen, Veranstaltende, Institutionen, freie Szenen, Stadtteilakteur*innen sowie Vertreter*innen aus Verwaltung und Politik in das Kulturzentrum Pavillon ein.
In offenen Gesprächsräumen, moderierten Werkstätten und thematischen Arbeitsgruppen kristallisierten sich drei zentrale Zukunftsthemen heraus:
- Sichtbarkeit
- Infrastruktur
- Wirkung
Diese Schwerpunkte wurden gemeinsam formuliert, verdichtet und anhand konkreter Beispiele aus dem Musikleben Hannovers geschärft. Sie bilden heute das Rückgrat der Musikstrategie.