QuantumFrontiers - Hannover.de

Exzellenzcluster

QuantumFrontiers

Die Grenzen des Messbaren verschieben: Der Exzellenzcluster QuantumFrontiers befasst sich mit Licht und Materie an der Quantengrenze. 

Der Einstein-Elevator ist ein Fallturm der neuen Generation, in dem Experimente mit hoher Wiederholrate unter Bedingungen der Schwerelosigkeit durchgeführt werden können.

Der Exzellenzcluster QuantumFrontiers der Leibniz Universität Hannover (LUH) ist zum 1. Januar 2026 in seine zweite Förderphase gegangen. Zentrales Ziel ist es, Messungen an der Quantengrenze mit bisher unerreichter Präzision durchzuführen – und sowohl die Grundlagenforschung voranzutreiben, als auch Anwendungen in der Quantentechnologie zu erschließen. In der bisherigen Laufzeit hat sich QuantumFrontiers mit herausragenden Ergebnissen eine führende Rolle in der internationalen Forschungslandschaft erarbeitet und eine hochmoderne Infrastruktur aufgebaut. Cluster-Sprecherin ist Prof. Dr. Silke Ospelkaus von der LUH.

Was wird im Exzellenzcluster QuantumFrontiers entwickelt?

In QuantumFrontiers werden Atominterferometer, optische Uhren und Gravitationswellendetektoren der nächsten Generation entwickelt. Diese Systeme treiben die Suche nach unbekannten Kräften, dunkler Energie und Materie voran. Bisher nicht nachweisbare astrophysikalische Ereignisse aus der Frühzeit des Universums können aufgespürt werden. Höchstpräzise Erdbeobachtung und robuste, effiziente Sensoren erlauben Rückschlüsse zum Beispiel auf Veränderungen des Wasserkreislaufs und andere umwelt- und klimarelevante Prozesse.

Wer forscht im Exzelllenzcluster QuantumFrontiers?

Der Cluster vereint Forschende aus der Physik, den Ingenieurwissenschaften, der Informatik sowie den Sozial- und Bildungswissenschaften. Die Sprecherschaft liegt an der LUH, beteiligt sind die TU Braunschweig, die Physikalisch-Technische Bundesanstalt, der Laser Zentrum Hannover e. V., das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation, das DLR-Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik sowie das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut).

Wo gibt es weitere Informationen?

Weitere Informationen zu Quantum Frontiers: https://www.quantumfrontiers.de

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