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Veranstalter

Die HANNAH ARENDT TAGE sind eine Veranstaltung der Landeshauptstadt Hannover (Büro Oberbürgermeister, Wissenschaftsstadt Hannover) in Kooperation mit der Leibniz Universität Hannover (Institut für Politische Wissenschaft) und der VolkswagenStiftung.

Landeshauptstadt Hannover

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Leibniz Universität Hannover

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VolkswagenStiftung

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Förderer

VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland

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Hannoversche Volksbank

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heise online

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c't

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Freunde des Historischen Museums e.V.

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Zuletzt aktualisiert:

Platz

Hannah-Arendt-Platz

In einer öffentlichen Feierstunde wurde am 2. April 2015 der Hinrich-Wilhelm-Kopf-Platz vor dem Niedersächsischen Landtag in Hannah-Arendt-Platz umbenannt. Der Stadtbezirksrat Hannover Mitte hatte im September 2014 nach eingehender Beratung die Umbenennung in Hannah-Arendt-Platz beschlossen.

Stefan Schostok, Michael Sandow, Cornelia Rundt und Bernd Busemann betrachten das Straßenschild "Hannah-Arendt-Platz" © LHH (Neue Medien)

Oberbürgermeister Stefan Schostok, Bezirksbürgermeister Michael Sandow, Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt und Landtagspräsident Bernd Busemann (v.l.) bei der Enthüllung des Straßenschilds im April 2015

"Hannah Arendt war eine herausragende politische, couragierte und kluge Persönlichkeit", so Oberbürgermeister Stefan Schostok in seiner Rede. Sie habe sich durch ihr demokratisches und politisches Denken als Vorbild für die heutige und kommende Generationen hervorgetan. Deshalb befürworte er sehr die Umbenennung des Platzes in Hannah-Arendt-Platz, um somit ein ehrenwertes Andenken an diese großartige Kämpferin für Menschenrechte zu bewahren.
Landtagspräsident Bernd Busemann betonte: "Als 'erster Nachbar' habe ich mich auf den heutigen Umbenennungsakt gefreut. Hannah Arendt als menschliche und politische Vorbildfigur ist eine würdige Namensgeberin für den Platz vor dem Landtag."

Im März 2014 hatte sich der von der Stadt gegründete Beirat zur "Wissenschaftlichen Betrachtung von namensgebenden Persönlichkeiten" in Hannover in mehreren Sitzungen intensiv mit der Biografie des ehemaligen Niedersächsischen Ministerpräsidenten Hinrich Wilhelm Kopf auseinandergesetzt. Dabei ging es insbesondere um die Frage einer aktiven Mitwirkung Kopfs im Unrechtssystem des Nationalsozialismus. Die Beiratsmitglieder waren zu dem Entschluss gekommen, eine Umbenennung des Hinrich-Wilhelm-Kopf-Platzes vor dem Niedersächsischen Landtag zu empfehlen.