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Veranstalter

Die HANNAH ARENDT TAGE sind eine Veranstaltung der Landeshauptstadt Hannover (Büro Oberbürgermeister, Wissenschaftsstadt Hannover) in Kooperation mit der Leibniz Universität Hannover (Institut für Politikwissenschaft) und der VolkswagenStiftung.

Landeshauptstadt Hannover

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Leibniz Universität Hannover

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VolkswagenStiftung

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Partner 2019

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Vermittlungsarbeit

Schul- und Studierendenprojekte

Begleitend zu den HANNAH ARENDT TAGEN finden jedes Jahr Vermittlungsprojekte statt.

Malerei auf einer Leinwand. © Helene-Lange-Schule (Quelle)

Ein Beitrag aus der Helene-Lange-Schule zum Thema "Protest". 

2018: Protest und Ungehorsam / Schulprojekt

Wieviel Potential des Widerstandes besitzt Kunst? Mit dieser Frage befassten sich Schüler*innen des Wahlpflichtkurses Kunst im 11. Jahrgang der Helene-Lange-Schule im Rahmen der HANNAH ARENDT TAGE 2018 zum Thema "Protest". Sie setzten sich intensiv mit den Schriften Hannah Arendts, unter anderem mit ihrem Essay "Macht und Gewalt", auseinander. In einem Workshop im Sprengel Museum Hannover studierten sie Kunst als Form zeitgenössischen Protests und entwickelten im Anschluss eigene künstlerische Standpunkte. Dabei entstanden Performances, Filme, Grafiken, Zeichnungen, plastische Werke und Künstlerbücher, die jeweils eine ganz persönliche Sicht der Schüler*innen auf das Werk Hannah Arendts zeigten. Die Arbeiten wurden im Rahmen der Eröffnung den zahlreichen interessierten Besucher*innen im Sprengel Museum präsentiert.

Eindrücke der Arbeiten der Schüler*innen sind auf der Homepage der Helene-Lange-Schule zu sehen.

2018: Protest im Netz – Gelebte Demokratie oder Diktatur der Trolle? / Studierendenprojekt

Eine Vielzahl von bedeutsamen demokratischen Errungenschaften wie das Wahlrecht für Frauen und Bürgerrechte für Afroamerikaner*innen beruhen auf Protestbewegungen. Gleichzeitig verweist die jüngste mediale Berichterstattung und politische Debatte rund um Fridays for Future, G20 etc. auf die Vielschichtigkeit des Phänomens: Welcher Ausdruck des Protests ist legitim? Wie sind Gesetzesbrüche normativ einzuordnen? Kann gewalttätiger Protest legitimiert werden?

Diesem komplexen Thema stellten sich Studierende der Leibniz Universität Hannover im Jahr 2018. Im Rahmen eines selbstorganisierten Seminars eigneten sie sich demokratietheoretische Grundlagen zu zivilem Ungehorsam an und setzten sich mit konkreten Protestbewegungen wie Stuttgart 21, den Sufragetten und #BlackLivesMatter auseinander. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse und Fragen diskutierten sie mit eingeladenen Wissenschaftler*innen. 

So konnten die Studierenden zunehmend Protestbewegungen und deren Ausdrucksformen politisch und normativ einordnen und eine eigene Position formulieren.

An das Seminar anschließend organisierten die Studierenden im Rahmen der HANNAH ARENDT TAGE im Oktober 2018 eine Podiumsdiskussion zum Thema "Protest im Netz – Gelebte Demokratie oder Diktatur der Trolle?". Mit Podiumsgästen aus Wissenschaft, politischem Aktivismus und Kampagnenberatung wurde diskutiert, inwiefern die Freiheiten im Netz der demokratischen Partizipation dienen oder eine Gefahr aufgrund von Polarisierung und Hate-Speech darstellen. Die Besucher*innen der Veranstaltung wurden dabei mit einbezogen, indem sie über eine App direkt Fragen und Kommentare in die Diskussion einbringen konnten.

(Lisa Palm und Johannes Schwietering)

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