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Veranstalter

Die HANNAH ARENDT TAGE sind eine Veranstaltung der Landeshauptstadt Hannover (Büro Oberbürgermeister, Wissenschaftsstadt Hannover) in Kooperation mit der Leibniz Universität Hannover (Institut für Politische Wissenschaft) und der VolkswagenStiftung.

Landeshauptstadt Hannover

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Leibniz Universität Hannover

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VolkswagenStiftung

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Partner 2018

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Vermittlungsarbeit

Schul- und Studierendenprojekte

Begleitend zu den HANNAH ARENDT TAGEN finden jedes Jahr Vermittlungsprojekte statt.

Malerei auf einer Leinwand. © Helene-Lange-Schule (Quelle)

Ein Beitrag aus der Helene-Lange-Schule zum Thema "Protest". 

2018: Protest und Ungehorsam (in Kunst und Geschichte) / Schulprojekt

Hannah Arendts Schriften erleben zurzeit eine neue Aktualität. Doch was sagen ihre Werke der jungen Generation von heute? Im Rahmen des "Hannah-Arendt-Schülerlehrstuhls" setzen sich Schülerinnen und Schüler der Helene-Lange-Schule mit Arendts Essay "Macht und Gewalt" auseinander und fragen nach der Rolle der Kunst als Form des zeitgenössischen Protests und politischen Handelns. Am 23. Oktober werden sie ihre Ergebnisse in einer multimedialen Ausstellung zur Auftaktveranstaltung der HANNAH ARENDT TAGE im Sprengel Museum Hannover vorstellen.

Veranstalterin: Landeshauptstadt Hannover, Büro Oberbürgermeister, Wissenschaftsstadt, in Kooperation mit dem Sprengel Museum Hannover und der Helene-Lange-Schule.

2018: Protest im Netz – Gelebte Demokratie oder Diktatur der Trolle? / Studierendenprojekt

Welche Rolle spielt Protest in einer funktionierenden Demokratie? Wie kann ziviler Ungehorsam legitimiert werden? Inwiefern hat sich Protest in den letzten Jahrzehnten gewandelt? Mit diesen und weiteren Fragen zum Thema ziviler Ungehorsam und politischer Protest beschäftigten sich Studierende der Leibniz Universität im Sommersemester 2018. 

In einem studentisch organisierten Seminar beleuchteten sie die theoretischen Grundlagen von zivilen Ungehorsam und Protest, diskutierten über aktuelle Protestbewegungen und kamen mit verschiedenen Referentinnen und Referenten ins Gespräch. Die Teilnehmenden gingen über die theoretischen Reflexionen und Diskussionen hinaus und setzten sich mit der praktischen Umsetzung von Protest auseinander. Mit einer Sticker-Aktion machten sie auf die im EU-Parlament diskutierte Reform des Urheberrechts aufmerksam und wiesen auf Gefahren für die Rede- und Meinungsfreiheit hin

Die Ergebnisse des Seminars sind Grundlage der Veranstaltung "Hannah-Arendt-Meeting-Space" am 24. Oktober 2018 um 19 Uhr im Conti-Hochhaus im Rahmen der HANNAH ARENDT TAGE.

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