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Veranstalter

Die HANNAH ARENDT TAGE sind eine Veranstaltung der Landeshauptstadt Hannover (Büro Oberbürgermeister, Wissenschaftsstadt Hannover) in Kooperation mit der Leibniz Universität Hannover (Institut für Politische Wissenschaft) und der VolkswagenStiftung.

Landeshauptstadt Hannover

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Leibniz Universität Hannover

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VolkswagenStiftung

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Partner 2018

Zuletzt aktualisiert:

Vermittlungsarbeit

Vergangene Projekte

Nachberichte zu Schul- und Studierendenprojekten früherer HANNAH ARENDT TAGE.

Zwei Jungen © Politik zum Anfassen e.V.

Wissenschaftsparlament im Neuen Rathaus

2017: Wissensparlament

Am 17. und 18. Oktober 2017 feierte Hannover die HANNAH ARENDT TAGE unter dem Thema "Wissen – Macht – Meinung: Demokratie 5.0". Zur Person Hannah Arendt führte der Verein Politik zum Anfassen e.V. zusammen mit dem Hannah-Arendt-Gymnasium, der Gerhart Hauptmann Schule, der IGS Isernhagen und der Tellkampfschule ein zweitägiges Wissenschaftsparlament durch. Den ersten Tag verbrachten die Schülerinnen und Schüler mit dem Team von Politik zum Anfassen im Historischen Museum. Dort haben sie zunächst einen Crashkurs zu den Themen Politik, Hannah Arendt, Chiffrierung und Dechiffrierung durchlaufen. Zusammen mit Experten aus unterschiedlichsten Bereichen, diskutierten die Jugendlichen in Kleingruppen als Fraktionen. In diesen Fraktionen schrieben sie Anträge zur Zukunft der Demokratie. Nachdem die Jugendlichen am zweiten Tag zunächst mit der Unterstützung echter Kommunalpolitiker aus Hannover über die erstellte Tagesordnung in ihren Teams diskutiert und beraten haben, folgte das eigentliche Wissenschaftsparlament. In diesem diskutierten die Schülerinnen und Schüler miteinander und gegeneinander über die unterschiedlichen Anträge, um gemeinsam eine möglichst schöne Zukunft für die Demokratie zu erzielen. Ein Video der Aktion ist auf der Homepage des Vereins zu finden.

2016: Herausforderung Solidarität

Das Programmjahr 2016 der Hannah Arendt Tage sah ein intensives Kooperationsprojekt mit dem Philosophie-Leistungskurs des Hannah-Arendt-Gymnasiums Barsinghausen zum Thema Solidarität vor. In verschiedenen Formaten, u.a. einer Schreibwerkstatt mit Johanna Worbs und Nina Ellers (beide Leibniz Universität Hannover), einer Schnupperstunde "Universitätsseminar" mit PD Dr. Franziska Martinsen (Leibniz Universität Hannover) und einer innerschulischen Projektphase erarbeiteten sich die Schülerinnen und Schülern des 11. Jahrgangs unter der Leitung der Philosophie-Lehrkräfte Alban Peters und Robert Borcyk einen Zugang zu Hannah Arendts Konzeption von Solidarität. Durch die intensive Vorbereitung auf die Fachvorträge im Schloss Herrenhausen ermutigt, beteiligten sich die Schülerinnen und Schüler ausgesprochen rege an den anschließenden Diskussionen und beeindruckten das anwesende Publikum mit souveränen Wortbeiträgen.

Den Höhepunkt des Schulprojekts bildetet zum Abschluss der Hannah Arendt Tage 2016 ein Workshop mit Cesy Leonard, Chefin des Planungsstabs des Zentrums für Politische Schönheit (Berlin), an dem Schülerinnen und Schüler des Hannah-Arendt-Gymnasiums Barsinghausen und der Helene-Lange-Schule Hannover teilnahmen. Die Performerin eröffnete den Schülerinnen und Schülern eine künstlerische Perspektive auf Fragen der Verantwortung Europas im Umgang mit Geflüchteten sowie auf die Möglichkeit zur Veränderung durch Aktionskunst und die Grenzen der Provokation. Der Workshop wurde von der Landeshauptstadt Hannover organisiert und stand in Verbindung mit der Performance Lecture von Cesy Leonard am 28. Oktober 2016 im Sprengel Museum Hannover.