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Transkript: Das Nachbarschaftsprojekt Dorotheenstraße

Imanda Tarraf, studentische Koordinatorin Nachbarschaftsprojekt Dorotheenstraße: Eins haben alle gemeinsam: Alle essen gern und alle mögen Musik. Also, ich bin Imanda Tarraf. Ich bin 25 Jahre alt und ich bin die Koordinatorin des Nachbarschaftsprojekts der Dorotheenstraße.

Ute Kampmann, Paritätischer Wohlfahrtsverband Hannover: Frau Tarraf ist Ansprechpartnerin für die Studierenden, die sich bei Wir. Hier. Gemeinsam. beteiligen möchten. Und der Paritätische, der koordiniert dann alle Ehrenamtlichen. Die Marke Wir. Hier. Gemeinsam. ist entstanden in Zusammenarbeit, des Paritätischen, der Kooperationspartner und vor allen Dingen der Ehrenamtlichen. Und sie beschreibt, dass wir nicht mehr davon sprechen wollen, hier sind Deutsche und da sind Geflüchtete, sondern wir sind Menschen, wir begegnen uns. Und was uns unterscheidet, ist eine unterschiedliche Biographie.

Imanda Tarraf, studentische Koordinatorin Nachbarschaftsprojekt Dorotheenstraße: Es gab sehr unterschiedliche Aktionen. Eines davon war zum Beispiel das Fastenbrechen am Ramadan. Wir hatten das Zuckerfest, aber wir hatten auch ein Weihnachten. Wir hatten auch Newroz, ein Fest, welches die Afghaner und Iraner veranstalten. Das sind so verschiedene Veranstaltungen, wo man immer sieht, jede Kultur und jede Religion könnte gut miteinander klarkommen. Man muss aber nur den Weg finden oder den Schlüssel. Essen ist der beste Weg oder die Musik halt.

Ute Kampmann, Paritätischer Wohlfahrtsverband Hannover: Ein regelmäßiger Termin, wo auch Studenten aktiv sind und unterstützen, das ist das Deutsch-Training am Mittwoch im Schützenhaus. Studierende unterstützen da schon von Anfang an im Bereich der Kinderbetreuung, damit die Frauen einfach die Ruhe finden am Deutsch-Training teilzunehmen.

Imanda Tarraf, studentische Koordinatorin Nachbarschaftsprojekt Dorotheenstraße: Einer der wichtigen Punkte, ist natürlich, dass man die Flüchtlinge auch einbringt, nicht nur die Studenten, dass alle etwas machen. Dieses Gemeinsame, das fand ich faszinierend und diese verschiedenen Kulturen. Es gibt die, die ungern aus den Zimmern herauskommen und es gibt die Anderen, die mich auch manchmal fragen, was gibt es zu tun, was könnten wir machen, wo könnten wir helfen. Zum Beispiel, bei dem großen Nachbarschaftsfest war das so, dass es Musik gab, es Essen gab und die Leute sich einfach kennen gelernt haben. Wenn ihr Lust habt mitzuhelfen, dann schickt mir einfach eine E-Mail, es gibt hier viel zu tun. Und ich würde mich auch über euch freuen.