Ob Klima, Covid oder Künstliche Intelligenz: Bei vielen gesellschaftlichen Debatten steht die wissenschaftliche Forschung im Mittelpunkt. Mitunter schafft sie neue Herausforderungen, oft macht sie Probleme erst sichtbar – und nicht selten trägt sie zu deren Lösung bei. Zwischen dem Anspruch auf Neutralität und wachsender gesellschaftlicher Erwartung an Orientierung und Positionierung entsteht ein Spannungsfeld, das zunehmend auch innerhalb der Wissenschaft kontrovers diskutiert wird.
Wie politisch darf oder muss Wissenschaft sein? Welche Rolle spielen Forschende in der öffentlichen Auseinandersetzung – und welche sollten sie spielen? Wo verläuft die Grenze zwischen Wissenschaft und Politik?
Diesen Fragen widmen sich Experten gemeinsam mit dem Publikum uns im Format einer Unterhausdebatte mit dem Titel "Unterhausdebatte: Die Rolle der Wissenschaft in gesellschaftlichen Debatten" am 24. Juni im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen: pointiert, kontrovers und interaktiv. Nach kurzen Eingangsstatements sind alle Anwesenden eingeladen, sich einzubringen, Position zu beziehen und mitzudiskutieren.
Diskussion
Experten aus der Universität Hamburg, der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, der Humboldt-Universität zu Berlin sowie der Leibniz Universität Hannover gemeinsam mit dem Publikum.
Moderation
Kerstin Hoppenhaus und Kai Kupferschmidt, Wissenschaftsjournalisten
Die Unterhaus-Debatte ist ein Diskussionsformat nach dem Vorbild des britischen House of Commons, bei dem zwei Experten gegensätzliche Positionen zu einer kontroversen Frage vorstellen. Das Publikum positioniert sich räumlich hinter der Meinung, die es teilt, kann sich in die Diskussion einbringen und bei überzeugenderen Argumenten die Seite wechseln.