Programm

18:00 Uhr: Martha: A Picture Story

Porträt der wohl legendärsten Graffiti-Fotografin aller Zeiten: Martha Cooper.

USA/Australien 2019, Selina Miles, 82 Minuten, FSK k.A., englisches Original mit deutschen Untertiteln

Martha Cooper ist keine Legende oder Ikone. Es ist viel einfacher, viel schöner: Martha Cooper ist eine Fotografin, die es geschafft hat, sich ihre Flamme bis heute zu bewahren.
Ihre Fotos sind charakteristisch, auf den Moment fokussiert. Es sind Schnappschüsse und Momentaufnahmen, getrieben von Neugier und Leidenschaft. Sie entstehen in Situationen und im Umgang mit Menschen. Und genau darum geht es: Ungetrübte Perspektiven, ohne Filter und Inszenierung. Der rohe, aufs Wesentliche reduzierte Blick – aus Interesse am ‚echten‘ Bild und aus Wertschätzung gegenüber ihrem Motiv.
Begonnen hatte es im Jahr 1946, mit ihrer ersten Kamera. Rausgehen, um Fotos zu machen. Darum ging es schon damals, als sie mit ihrem Vater umherzog. Viele Jahre später, sie reiste um die Welt, arbeitete hier und dort, als Fotografin und für verschiedene Zeitungen und kam irgendwann an, im New York der 1970er Jahre. Die Stadt lag am Boden. Bezirke brannten, die Unterschiede waren groß, die Ungerechtigkeiten noch größer. Und dennoch, Martha Cooper fuhr umher, suchte in dieser Stadt ihre Bilder, die Menschen in ihren Vierteln, die Kinder und Jugendlichen, die trotz aller Widrigkeiten ihre Umgebung gestalteten und bespielten. Und mittendrin, junge Menschen, die ihre Namen malten. Tags, kleine Pieces oder Wholecars, Graffiti war überall, genau wie Martha. Sie fotografierte, unerlässlich und über viele Jahre. Unzählige Züge, Graffitis und Aktionen, alles hielt sie mit ihrer Kamera fest. Sie schuf ein Archiv, das seinesgleichen sucht und veröffentlichte 1984, zusammen mit Henry Chalfant, eines der bedeutendsten (und meistgeklauten und -kopierten) Bücher der Graffiti-Geschichte: Subway Art. Ob sie wollte oder nicht, spätestens jetzt war ihr ein Platz in den Graffiti-Memoiren dieser Welt sicher und ihr Weg zu einer der bekanntesten Straßenfotografinnen vorgezeichnet.
Und ja, sie fotografiert noch immer.

Termine

31.03.2026 ab 18:00 Uhr

Ort

Kino im Künstlerhaus Hannover
Sophienstraße 2
30159 Hannover

Standard

8,00 Euro

Ermäßigt

5,00 Euro

HannoverAktivPass

2,00 Euro

HannoverAktivPass U18

Eintritt frei

TICKETS
Karten können bitte per E-Mail an kokikasse@hannover-stadt.de oder telefonisch unter +49 511 168 455 22 reserviert werden.
Reservierte Karten müssen bitte bis spätestens 15 Minuten vor Beginn der Vorstellung an der Kinokasse abgeholt werden. Ansonsten verfällt die Reservierung.
Ermäßigte Karten sowie Hannover-Aktiv-Pass-Karten sind ausdrücklich nur gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises sowie eines gültigen Ausweisdokumentes zu bekommen. Einlass in den Kinosaal ist nur mit gültigem Kinoticket möglich.
Die Bezahlung der Karten an der Kinokasse kann Bar oder per ec-/Kreditkarte erfolgen.
ALLGEMEINE HINWEISE
Die Anweisungen des Personals sind unbedingt zu befolgen. Mitgebrachte Speisen und Getränke dürfen weder im Kinofoyer noch im Kinosaal verzehrt werden. Zuwiderhandlungen können zum Ausschluss von der Vorstellung führen. Eine Erstattung des Eintrittspreises ist in diesem Fall nicht vorgesehen.
Das Kino im Künstlerhaus ist ein friedlicher, gleichberechtigter und diverser Ort. Alle Menschen, ganz gleich welchen Alters, Geschlechts oder welcher Herkunft, sind bei uns herzlich willkommen. Wir dulden keinerlei Handlungen, die diesen Grundsätzen entgegenstehen.
Nach oben