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Spezielle Angebote

Sozialpädiatrie und Jugendmedizin

Kinder und Jugendliche haben spezielle Bedürfnisse, daher gibt es extra angepasste Angebote für sie und ihre Eltern auch im Gesundheitsbereich.

Das Angebot in der Kinder- und Jugendmedizin umfasst:

  • Schuleingangsuntersuchungen
    Ist ein Kind zur Schule angemeldet, wird es zur schulärztlichen Untersuchung in eine der Dienststellen der Region Hannover eingeladen. Die genaue Adresse und weitere Hinweise werden in dem Einladungsschreiben mitgeteilt. Der Zeitpunkt der Untersuchung richtet sich nach dem Alter des Kindes. Die Untersuchung und Beratung orientiert sich an den Anforderungen der Schule. Es wird untersucht, ob das Kind diese Anforderungen ohne große Mühe meistern kann. Dazu wird Beweglichkeit, Sprache, Hör- und Sehvermögen, die Wahrnehmung und die Aufmerksamkeit des Kindes getestet.
  • Untersuchung der Sprachförderkinder ein Jahr vor Einschulung
  • Informationen für Eltern bei Kopflausbefall/Läusen in der Einrichtung
    Kopfläuse sind extrem ansteckend. 
    Es ist wichtig, dass Sie folgende Einrichtungen/Personen informieren, wenn Ihr Kind Kopfläuse hat: 
    - Kita, Schule, Hort, Verein, Chor oder ähnliches
    - alle Freunde, Verwandte, (Spiel-)Nachbarn
    Die Einrichtung muss das Gesundheitsamt benachrichtigen.
    Alle wichtigen Informationen rund um das Thema Kopfläuse finden sie unter:
  • Belehrungen an weiterführenden Schulen nach § 42,43 IfSG (Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen) und § 15 BioStoffV (Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei Tätigkeiten mit Biologischen Arbeitsstoffen)
    Wer ein Schülerpraktikum in einem Unternehmen absolvieren möchte, das Lebensmittel zubereitet, verteilt oder verabreicht, und wer in Bereichen arbeitet, in denen ein erhöhtes Ansteckungsrisiko besteht, muss an einer Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG § 42, § 43) teilnehmen.
    Bei den Praktikumsstellen geht es im Wesentlichen um diese Einrichtungen: Lebensmittelbetriebe, Lebensmittel-Einzelhandel, Gaststätten, Hotelfach, Altenheime, Krankenhäuser/ Arztpraxen, Kindertagesstätten/ Horte, Schulen (auch außerhalb der Praktika, z.B. Arbeiten in der Cafeteria)
    Die  Schülerinnen und Schüler müssen nach der Biostoffverordnung (BioStoffV § 15) und der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV, http://www.gesetze-im-internet.de/arbmedvv/index.html) über das erhöhte Infektionsrisiko und die Schutzmöglichkeiten durch Impfungen in genannten Einrichtungen informiert werden.
    Die Belehrungen werden primär in den Schulen durchgeführt, in Einzelfällen auch in Ihrer zuständigen schulärztlichen Dienststelle. Bitte melden Sie Ihre Schüler und Schülerinnen rechtzeitig vor Beginn des Praktikums für die Belehrung an.
    Die Praktikumsbescheinigungen gelten nur für Tätigkeiten im Rahmen von Schülerpraktika und für die gesamte Dauer der Schulzeit.
  • Untersuchung seiteneinsteigender Kinder und Jugendlicher
  • Sozialpädiatrisches Kita-Konzept, ein Baustein der Frühen Hilfen – Frühen Chance
  • Entwicklungsdiagnostik und Beratung im Kleinkind- und Vorschulalter
  • Migrantensprechstunde
    Die Migrantensprechstunde ist eine kinderärztliche Sprechstunde für Kinder und Jugendliche ohne Krankenversicherung. Die Ärzte führen Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen durch.  Auch akut oder chronisch kranken Kindern werden behandelt.
    Jeden 2. und 4. Montag eines Monats um 13.30 Uhr findet die Migrantensprechstunde im Gebäude der Caritas Hannover (Adresse: Leibnizufer 13-15, 30169 Hannover) statt. Ein Termin wird nicht benötigt.
  • Impfberatung und Impfung für Kinder aller Altersklassen
    Infektionskrankheiten sind hochansteckend, können sich sehr schnell ausbreiten und schwere Folgen haben. Kinder sollten zu ihrem Schutz und zum Schutz von anderen geimpft werden.
    Impfungen dienen dem eigenen Schutz und dem Schutz der Gemeinschaft. Außerdem können sie die Ausbreitung von Infektionskrankheiten in der Bevölkerung erschweren.
    Wir beraten Sie gern zu Ihren Impffragen auf der Grundlage der Impfempfehlungen für Deutschland von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut (RKI). In einigen Dienststellen bieten wir bei Bedarf die Durchführung von Impfungen an. Die seit 2017 gesetzlich vorgeschriebene Impfberatung vor Aufnahme Ihres Kindes in eine Kita ist ebenfalls in unseren Dienststellen möglich.
  • Ersatz – Früherkennungsuntersuchungen (U-Untersuchungen)
    Die Früherkennungsmaßnahmen bei Kindern in den ersten sechs Lebensjahren umfassen insgesamt zehn Untersuchungen. Die Untersuchungen sollten in den jeweils angegebenen Zeiträumen bei Ihrem Kinderarzt  in Anspruch genommen werden. Eine bei Ihrem Kinderarzt versäumte Vorsorgeuntersuchung (U3-U8) können Sie beim Team Sozialpädiatrie und Jugendmedizin nachholen.
    Für Familien mit Migrationshintergrund besteht in der Migrantensprechstunde die Möglichkeit Vorsorgeuntersuchungen ohne bestehende Krankenversicherung durchzuführen.
  • Beratung bei Schulproblemen wie Mobbing, Schulangst und Schwänzen
    Während der Schulzeit können eine Vielzahl von Schwierigkeiten unterschiedlichster Ursache auftreten. Leistungsabfall, Verhaltensprobleme, hohe Schulfehlzeiten, Mobbing u.a. sind mögliche Gründe, sich an uns zu wenden. Dazu beraten wir gern Eltern, Kinder, Jugendliche und pädagogische Fachkräfte.
    Kontakt: Am besten telefonisch oder per Mail über eine unserer Dienststellen vor Ort.
  • Medienkonsum
  • Kinderschutz
    Kinderschutz ist ein fester Bestandteil der Medizin und gehört zu den Aufgaben des Teams Sozialpädiatrie und Jugendmedizin. Bei Fragen zum Kinderschutz im Allgemeinen oder in konkreten Fällen, bei denen Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung oder der Verdacht darauf bestehen, beraten wir sehr gern. Das Angebot richtet sich an Eltern, Kitas, Schulen, regionsinterne und externe Institutionen.
    Sie können sich an eine unserer Dienststellen vor Ort oder an unsere Zentrale wenden. 
    • Schnelle und unkomplizierte Unterstützung erhalten Sie auch telefonisch:
      • Kinder- und Jugendtelefon (anonym und kostenlos vom Handy und Festnetz, montags - samstags von 14-20 Uhr) Telefon: 116111
      • Elterntelefon  (anonym und kostenlos vom Handy und Festnetz, montags - freitags von 9-11 Uhr und dienstags + donnerstags von 17 - 19 Uhr ) Telefon: 0800 1110550
  • Prävention und Gesundheitsförderung 
    Das in Deutschland am weitesten verbreitete Unterrichtsprogramm "Klasse2000" zur Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltvorbeugung in der Grundschule wird unterstützt.
    Nähere Informationen erhalten Sie unter  https://www.klasse2000.de/
  • Gutachterliche Stellungnahmen
    Bei unterschiedlichen Themen, wie z.B. Fragen zur Kostenübernahme zum Schülertransport, im Rahmen des AsylbwlG, bei Kurmaßnahmen erstellt das Team Sozialpädiatrie und Jugendmedizin im Rahmen der Amtshilfe gutachterliche Stellungnahmen. Um offene Fragen zu klären, erhalten Eltern und Kinder eine Einladung zur Untersuchung oder Besprechung in eine der Dienststellen der Region Hannover.

Weiterführende Information

Weiterführende Informationen gibt es bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und dem Robert-Koch-Institut (RKI)