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Symbolbild Feuerwehr Hannover © Ulrich Reinecke Photography

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Lkw-Unfall

LKW-Unfall auf der BAB 2 in Vahrenheide

22.08.2017 - Bei einem Auffahrunfall auf der BAB 2 ist am Abend der Fahrer eines Kleinlasters eingeklemmt und leicht verletzt worden. Er konnte sich jedoch noch vor Eintreffen der Feuerwehr aus seiner stark deformierten Fahrerkabine befreien. Der LKW, auf den er auffuhr, hatte ein Polystyrol-Granulat geladen. Die Ladung des Sattelaufliegers kontrollierten Atemschutztrupps unter leichten Chemikalienschutzanzügen. Die Transportbehältnisse blieben glücklicherweise unbeschädigt.

Drei Einsatzkräfte der Feuerwehr Hannover beim Öffnen der Plane des verunfallten LKWs. © Feuerwehr Hannover

Drei Einsatzkräfte der Feuerwehr Hannover beim Öffnen der Plane des verunfallten LKWs.

Gegen 18:00 Uhr war der 23-jährige Fahrer eines Peugeot-Kleinlasters in Höhe des Parkplatzes Vahrenheide in Fahrtrichtung Berlin auf einen vor ihm befindlichen LKW-Volvo aufgefahren. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Führerhaus des Kleinlasters so stark beschädigt, dass der Fahrer von der Frontpartie seines Fahrzeugs eingeklemmt wurde. Er konnte sein Fahrzeug jedoch vor Eintreffen der Feuerwehr und des Rettungsdienstes selbstständig verlassen. Am Verkehrsunfall war ein weiterer Renault-Kleinlaster beteiligt.

Die Einsatzkräfte sicherten zunächst die Einsatzstelle. Die mitalarmierten Notfallsanitäter und ein Notarzt führten die medizinische Erstversorgung des Fahrers durch. Dieser verweigerte jedoch einen Transport in ein Krankenhaus und verblieb vor Ort an der Einsatzstelle. Ein Feuerwehrkran und weitere mitalarmierte Einsatzfahrzeuge für schwere LKW-Unfälle (Fachgruppe schwere Technische Hilfeleistung) sowie auch der Rettungshubschrauber Christoph 4 waren für die Rettungsmaßnahmen vor Ort glücklicherweise nicht mehr erforderlich.

Auf der Ladefläche des Sattelaufliegers befand sich ein als Gefahrgut gekennzeichnetes Polystyrol-Granulat in mehreren Großgebinden. Ein Atemschutztrupp der Feuerwehr kontrollierte unter einem leichten Chemikalienschutzanzug den Zustand der Transportbehälter. Diese wurden durch den Aufprall allerdings nicht beschädigt.

Nachdem die Einsatzleiterin die Einsatzstelle nach rund einer Stunde an die Polizei zur Unfallaufnahme übergeben hatte, konnten zunächst die ebenfalls gesperrten zwei Fahrspuren in Fahrtrichtung Dortmund wieder freigegeben werden. Die Fahrbahn in Fahrtrichtung Berlin blieb weiterhin voll gesperrt. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 15 Fahrzeugen und 49 Einsatzkräften im Einsatz.