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Internationale Beziehungen

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Internationalisierung ist ein wichtiges Thema für viele Städte geworden: Eine Stadt kann nicht mehr allein oder nur im Rahmen der nationalen Grenzen agieren, wenn sie wettbewerbs- und zukunftsfähig sein will. Sie muss ihre Außenbeziehungen überdenken und bewusst gestalten, um die Herausforderungen der Globalisierung zu bewältigen und ihre Chancen aktiv zu nutzen.

Die Landeshauptstadt Hannover arbeitet im Rahmen von Städtepartnerschaften, thematischen Städtekooperationen, Netzwerken und von der EU finanzierten in­ternationalen Kooperationsprojekten mit anderen Städten und Partner*innen zusammen.

Städtepartnerschaften

Hannover pflegt sechs internationale Städtepartnerschaften mit den Städten Blantyre (Malawi), Bristol (Großbritannien), Hiroshima (Japan), Perpignan (Frankreich), Poznań (Polen) und Rouen (Frankreich) sowie eine weitere Städtepartnerschaft mit der deutschen Stadt Leipzig. Die Partnerschaften wurden zwischen 1947 und 1987 geschlossen. Sie fußen auf dem Gedanken der Aussöhnung in der Nachkriegszeit und basieren daher vor allem auf dem Austausch der Zivilgesellschaften. In der Regel sind sie durch ein breites Themenspektrum geprägt. Es finden Austausche und Kooperationen im Kultur-, Bildungs-, oder Sportbereich statt, ebenso wie eine Zusammenarbeit im kommunalpolitischen Bereich. Weitere Informationen zu den einzelnen Partnerstädten finden Sie hier.

Die Stadtbezirke Ahlem-Badenstedt-Davenstedt und Misburg-Anderten pflegen zudem eigene Partnerschaften zu Städten oder Ortsteilen im Ausland, die sich zu einer Zeit entwickelt haben, in der die Stadtbezirke noch eigenständige Gemeinden waren. Informationen zur Partnerschaft des Stadtbezirks Ahlem-Badenstedt-Davenstedt mit Petit-Couronne finden sich hier und Informationen zu den Partnerschaften des Stadtbezirks Misburg-Anderten hier.

Internationale Städtekooperationen

Das Büro für internationale Angelegenheiten ist für die strategische Entwicklung und Ausrichtung der internationalen Städtekooperationen zuständig. Bei den Städtekooperationen handelt es sich, im Gegensatz zu den breitaufgestellten und langfristigen Verbindungen mit den Partnerstädten, um thematisch orientierte und / oder projektorientierte Kooperationen.

So steht z.B. mit den chinesischen Städten Changde und Shenzhen der Fokus der Beziehungen auf dem Bereich der wirtschaftlichen Kooperation (insbesondere Wasser-, Kreativ- und Gesundheitswirtschaft). Hannover und die russische Stadt Ivanovo verbindet ganz besonders ein langjähriger Jugendaustausch und mit Jekaterinburg, Russland, gibt es Projekte im Kultur- und Bildungsaustausch sowie wirtschaftliche Beziehungen. 2014 hat der Rat der Stadt Hannover eine Partnerschaft bzw. Freundschaft mit den beiden Städten Diyarbakir und Konya in der Türkei angeregt und seit einigen Jahren haben Hannover und Kansas City, USA, den Austausch vor allem im Bereich der Musik intensiviert.

Direkter Austausch zu Fachthemen ist ein wichtiger Teil der internationalen Zusammenarbeit.

Europäische und internationale Netzwerke

Die Landeshauptstadt Hannover engagiert sich seit vielen Jahren in verschiedenen europäischen und internationalen Städtenetzwerken sowie in Fachnetzwerken, in denen nicht nur Städte, sondern auch andere Organisationen und Institutionen vertreten sind. Die Netzwerke dienen als Platt­form zur Vernetzung und zum Informations- und Erfahrungsaustausch, um neue Erkenntnisse zu gewinnen, Inspiration zu finden und zu geben, und konkrete Kooperationen anzustoßen. Auf diese Weise nutzt Hannover die Chancen der Netzwerke und tauscht sich mit anderen Städten zu Schwerpunkten wie nachhalti­ge Entwicklung, Klimaschutz, Kampf gegen Rassismus, Integration oder die Zukunft der Europäi­schen Union aus.

Das Büro für internationale Angelegenheiten tauscht sich insbesondere im "Rat der Gemeinden und Regionen Europas" mit anderen Städten zu europäischen Themen aus und ist im Städtebund "Die Hanse" aktiv. Des Weiteren ist es die Geschäftsstelle und Lead City des internationalen Städtenetzwerkes Mayors for Peace in Deutschland.


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