Mehr als nur ein Jugendamt: Zahlen, Daten, Fakten - Hannover.de

Kommunale Familienpolitik Hannover

Mehr als nur ein Jugendamt: Zahlen, Daten, Fakten

Von der Kinderbetreuung über Freizeitangebote bis hin zu Beratungs- und Unterstützungsleistungen: Der Fachbereich Jugend und Familie der Landeshauptstadt Hannover begleitet Menschen in vielen Lebenslagen. Die Broschüre „Zahlen, Daten, Fakten“ zeigt anhand ausgewählter Kennzahlen und Entwicklungen, wie vielfältig die Arbeit ist und welche Bedeutung sie für die Menschen in Hannover hat.

So sieht es in Hannover aus.

Der Fachbereich Jugend und Familie der Landeshauptstadt Hannover umfasst weit mehr als Kindertagesstätten, Elterngeld oder den Kommunalen Sozialdienst. Tatsächlich kommen die meisten Menschen im Laufe ihres Lebens mit unseren Angeboten in Kontakt – oft, ohne sich dessen bewusst zu sein. Vielleicht haben Sie für Ihr Kind einen Platz in einer Krippe oder Kindertageseinrichtung erhalten, eine Jugendfreizeitstätte oder einen Spielpark besucht, Elterngeld beantragt oder eines unserer Beratungsangebote genutzt. Wir begleiten Kinder, Jugendliche und Familien in den unterschiedlichsten Lebenslagen mit vielfältigen Angeboten sowie Unterstützungs- und Beteiligungsmöglichkeiten.

Mit der Broschüre „Zahlen, Daten, Fakten“ möchten wir diese Vielfalt sichtbar machen und einen Einblick in die Arbeit des Fachbereichs Jugend und Familie geben. Bereits zum dritten Mal zeigen wir anhand ausgewählter Kennzahlen, Angebote und Entwicklungen, was häufig im Hintergrund geschieht und dennoch für viele Menschen in Hannover von großer Bedeutung ist.

Erstmals finden Sie in der Broschüre allgemeine Informationen zu Jugendämtern sowie Zahlen zur Jugendbeteiligung in Hannover. Darüber hinaus stellen wir weitere Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit vor, darunter die Förderung von Jugendkulturen, Streetwork und den Jugendschutz. Neu hinzugekommen sind Einblicke in die Arbeit der Verfahrenslots*innen und Informationen zum Hannoverfonds.

Sie erfahren außerdem, was es bedeutet, dass sich die Landeshauptstadt Hannover auf den Weg zu einer kinderfreundlichen Kommune gemacht hat. Darüber hinaus zeigen wir, wie wir Kinder, Jugendliche und Familien durch Befragungen an der Gestaltung unserer Angebote beteiligen möchten. Erstmals stellen wir auch den Kindertagesstättenbereich differenziert dar, indem wir die Aufgaben und Zuständigkeiten des städtischen Trägers einerseits und des örtlichen Trägers andererseits erläutern.

Sind Sie neugierig geworden? Dann werfen Sie gerne einen Blick in die aktuelle Ausgabe unserer Broschüre „Zahlen, Daten, Fakten“ und lernen Sie die vielfältigen Aufgaben, Angebote und Entwicklungen des Fachbereichs Jugend und Familie kennen.

Familienmonitoring

Das Familienmonitoring der Landeshauptstadt Hannover dient als Planungsgrundlage zur Entwicklung der Angebotsstruktur. Es bietet Einblicke in die Lebenslagen-, -formen und -situationen hannoverscher Familien und kann für die Arbeit vor Ort herangezogen werden. Herausgeberin ist der Fachbereich Jugend und Familie Familienmanagement/ Jugendhilfeplanung Jugendhilfe in Kooperation mit dem Sachgebiet Wahlen und Statistik und der Sozialplanung der Landeshauptstadt Hannover herausgegeben.    

Zentrale Erkenntnisse:

  • Es leben mehr Kinder und Jugendliche in der Stadt.
  • Familien sind internationaler geworden.
  • Mehr Kinder wachsen mit Geschwistern auf.
  • Mehr Betreuungsplätze im Kleinkindbereich.
  • Leichter Rückgang bei der Familienarmut.
  • Ein Viertel der Jugendlichen sind von Armut betroffen.

Familienberichte und mehr

Familienpolitik ist eine Querschnittsaufgabe für die kommunale Familienpolitik. Die Perspektive von Familien wird in allen Prozessen mitgedacht.

Der Fachbereich Jugend und Familie Familienmanagement berichtet regelmäßig zur Situation von Familien in ihrer Vielfalt. Des Weiteren bringt es seine Expertise zur Situation von Familie in die Fachplanungen anderer Fachbereiche ein, beispielsweise zu Fragen der Armutsprävention, des Wohnens, der Mobilität, der Wirtschaftspolitik, der Nachhaltigkeit, der Diversität, der Kultur-, Sport- und Schulentwicklung.    

Mit der Drucksache 0863/2016 „Familienfreundliche und -gerechte Kommune – Weiterentwicklung der Familienpolitik 2016 – 2021" werden die Handlungsempfehlungen durch die zuständigen Dezernate in einem Zeitraum von vier Jahren bearbeitet. Im Kern geht es um folgende Punkte: Weiterentwicklung der Infrastruktur zur Unterstützung von Familien, bedarfsgerechte Bildungs- und Betreuungsangebote, Ausbau der auf Familien ausgerichteten Kommunikation, Vereinbarkeit von Beruf und Familie stärken. Die Umsetzung wird stadtintern durch die fachbereichsübergreifende Steuerungsgruppe Familienpolitik begleitet.

Drucksache Nr. 0863/2016 Stand 2016

Berichtswesen: Familie inklusive

Die familienpolitischen Aspekte finden kontinuierlich Eingang in die städtische Sozialberichtserstattung.

Die Freiheit der heute lebenden Generationen wird durch die Freiheit künftiger Generationen begrenzt, wir dürfen heute nicht länger auf Kosten von morgen leben. So das bahnbrechende Bundesverfassungsgerichtsurteil vom 24.3.2021.

In Hannover wird nachhaltige Stadtentwicklung gelebt. Die Stadt Hannover kombiniert in ihrem Nachhaltigkeitsbericht bei der Bewältigung ihrer Zukunftsaufgaben eine integrierte und strategische Herangehensweise mit vielfältigen kreativen Praxisprojekten und einer ausgeprägten Beteiligungskultur.

Der Kulturentwicklungsplan (KEP) stellt die kulturellen Ziele und Perspektiven sowie den Handlungsrahmen der Stadt Hannover für die nächsten Jahre dar. Er beinhaltet die Sicht auf Familien.

Dem Sportentwicklungsplan greift auch das weite Sportverständnis von Familien auf.

Vielfältige Bewegungs-, Spiel- und Sportformen sind das Ziel für alle zukünftigen sportpolitischen Entscheidungen. Alle Menschen, unabhängig von Geschlecht, Alter, sozialer und kultureller Herkunft, sollen die Möglichkeiten zur Bewegung und zum Sport erhalten oder nutzen können. Hierzu stehen künftig unterschiedliche Orte zur Verfügung, die sich auch Familien als Gemeinschaft oder ihre Einzelmitglieder Räume für Bewegung erschließen können.

Mehr als 50 Prozent der Familien in Hannover haben eine Zuwanderungsgeschichte. Alle Kinder sind die Zukunft unserer Gesellschaft.

Die Migrations- und Teilhabepolitik der Landeshauptstadt Hannover fördert den sozialen Zusammenhalt und die gleichberechtigte Teilhabe aller Hannoveraner*innen an den verschiedenen Lebensbereichen. Spracheentwicklung, ein gesicherter rechtlicher Status, Beschäftigung, Teilhabe und gute Bildungsvoraussetzungen sind insbesondere für Familien und ihre Kinder bedeutsame Faktoren.

Wir sind Hannover — Zusammenleben in der Stadt. Strategien für Migration und Teilhabe.

Familien brauchen bezahlbaren Wohnraum. Der Fachbereich Stadtentwicklung berichtet regelmäßig zur Wohnsituation-, -lage und das –angebot.

Die Schriften zur Stadtentwicklung umfassen: Lageberichte, Wohnungsmarktbeobachtung, Repräsentativerhebungen/Bürgerbefragungen, Wanderungsbefragungen, Bevölkerungsentwicklung.

Mein Quartier 2030 – Seit 2018 entwickelt die Landeshauptstadt Hannover ein integriertes Entwicklungskonzept für alle 13 Stadtbezirke in Zusammenarbeit mit den Stadtteilbewohner*innen und Fachexpert*innen.

Mit Hilfe der integrierten Entwicklungskonzepte der jeweilige Stadtbezirk mit Blick auf künftige Herausforderungen aufgestellt neu aufgestellt, Begabungen identifiziert und gestärkt und Projekte unterstützet werden. Seit 2018 werden pro Jahr bis zu zwei Stadtbezirke bearbeitet.

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