Ingenieurbauwerke

Brücke am Strandleben

Die Landeshauptstadt Hannover baut eine Brücke über die Mühlenleine.

Hier soll die neue Brücke entstehen. 

Leichte Konstruktion für bessere Wegeverbindungen 

Am Nordufer der Ihme/Leine, östlich des Strandlebens, wird eine dauerhafte Geh- und Radwegbrücke über die Mühlenleine errichtet. Die neue Brücke in Verlängerung des Emma-Frede-Weges schließt eine Lücke im Radwegenetz entlang der Ihme und Leine und stärkt die Verbindung zwischen Linden und der Nordstadt.

Die Umgebung mit der Gastronomie am Wasser, viel Grün und dem alten Baumbestand auf der Bastion ist ein beliebter Aufenthaltsort. In dem gewachsenen Umfeld baut die Landeshauptstadt, was technisch machbar ist und möglichst wenig in die Natur eingreift. Schweres Gerät und große Bauteile sind hier nicht umsetzbar. Also entschieden sich Rat und Verwaltung für eine sehr leichte, ansprechend gestaltete Alu-Fachwerkkonstruktion: unauffällig – und schön.

Hinter den Bäumen der Bastion ist die Zufahrt.

Kurze Bauzeit 

Die Ausschreibung ist abgeschlossen, der Bauauftrag vergeben. Das beauftragte Unternehmen erstellt die Ausführungsplanung bis Ende des Jahres. Je nach Witterung können die Arbeiten an der Baustelle Anfang 2027 beginnen. Die Verwaltung rechnet mit der Fertigstellung bis August 2027.

Förderung durch den Bund

Die Gesamtkosten für den Brückenneubau betragen voraussichtlich 1,8 Millionen Euro. 50 Prozent der Baukosten fördert der Bund.
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie 


 

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