HANNOVER.DE | Das offizielle Portal der Region und der Landeshauptstadt Hannover

Veranstaltungs­kalender

März 2020
3.2020
M D M D F S S
24 25 26 27 28 29 1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31 1 2 3 4 5
Heute | Wochenende | kostenlos | Suche

Zuletzt aktualisiert:

Fachbereich Jugend der Region Hannover

Team Jugendhilfeplanung und Fachberatung Kinderschutz

Über die Aufgaben- und Arbeitsbereiche im Team Jugendhilfeplanung und Fachberatung Kinderschutz im Fachbereich Jugend der Region Hannover.

Aufgabenbereich Jugendhilfeplanung Aufgabenbereich Jugendberufshilfe Aufgabenbereich Fachberatung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen Aufgabenbereich Koordinierungszentrum Kinderschutz Arbeitsbereich Leistungs-, Entgelt- und Qualitätsentwicklungsvereinbarungen 5101 Koordinationsstelle Familienhebammen

Aufgabenbereich "Jugendhilfeplanung"

Jugendhilfeplanung ist grundsätzlich ein Querschnittsthema innerhalb des Fachbereichs Jugend. Im Team Jugendhilfeplanung und Fachberatung Kinderschutz, intern bezeichnet mit "51.01", sind Fachkräfte für die Jugendhilfeplanung verortet.

Zu ihrem Aufgabenbereich zählt im Wesentlichen die Feststellung des Bestands an Einrichtungen und Diensten (Bestandsaufnahme), die Ermittlung des Bedarfs unter Berücksichtigung der Wünsche, Interessen und Bedürfnisse von jungen Menschen und ihren Personensorgeberechtigten (Bedarfsanalyse) sowie die sich daraus ergebende bedarfsgerechte, ausreichende und rechtzeitige Ziel- und Maßnahmenplanung.

Dafür ist eine strukturelle Kooperation mit verschiedenen Akteurinnen und Akteuren innerhalb und außerhalb des Fachbereichs beziehungsweise außerhalb der Region Hannover ein zentraler Bestandteil der Arbeit.

Aufgabenbereich "Jugendberufshilfe"

Die Arbeit der Jugendberufshilfe basiert auf der rechtlichen Grundlage gemäß des § 13 SGB VIII (Jugendsozialarbeit). Im Rahmen der Jugendberufshilfe werden Angebote für junge Menschen mit besonderem Förderbedarf am Übergang von der Schule in den Beruf konzipiert, umgesetzt und fachlich / inhaltlich begleitet.

Ziel unserer Arbeit ist, jungen Menschen mit sozialen Benachteiligungen und individuellen Beeinträchtigungen, angemessene Angebote zur Begleitung im Übergang von der Schule in den Beruf anbieten zu können.

Die Schwerpunkte liegen hierbei auf der Beantragung und Umsetzung drittmittelgeförderter Projekte (zumeist anteilige Projektförderung aus dem Europäischen Sozialfonds) wie beispielsweise PACE (Pro – Aktiv – Center) oder JUSTiQ (Jugend stärken im Quartier), der Umsetzung eigener Projekte (beispielsweise MiT – Miteinander in Toleranz) oder der Mitfinanzierung von Maßnahmen in enger Abstimmung mit dem Jobcenter Region Hannover.

Die Jugendberufshilfe setzt in enger Kooperation mit dem Team Beschäftigungsförderung das Programm gegen Jugendarbeitslosigkeit der Region Hannover um und ist an der Planung und Umsetzung der Jugendberufsagenturen der Region Hannover beteiligt.

Aufgabenbereich "Fachberatung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen"

Für Menschen, die beruflich oder ehrenamtlich mit Kindern arbeiten, ist es oft schwierig, erste Anzeichen einer Kindeswohlgefährdung einzuschätzen. Die Fachberatung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen unterstützt diese Personengruppen, wenn diese Anzeichen für eine Kindeswohlgefährdung wahrnehmen. Unter der Telefonnummer: 0511/2707 8522 helfen insoweit erfahrene Fachkräfte im Kinderschutz pseudonymisiert und kostenfrei dabei, das Risiko einzuschätzen und beraten zu Vorgehen, Handlungsabläufen, Datenschutz sowie Hilfe- und Unterstützungsmöglichkeiten.

Nähere Informationen: https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Verwaltungen-Kommunen/Die-Verwaltung-der-Region-Hannover/Dezernate-und-Fachbereiche/Dezernat-Soziale-Infrastruktur/Fachbereich-Jugend/Bei-Verdacht-auf-Kindeswohlgefährdung

Aufgabenbereich "Koordinierungszentrum Kinderschutz"

Das Koordinierungszentrum Kinderschutz wurde 2008 zunächst als Projekt mit der Förderung durch das Land Niedersachsen gegründet. Träger des Koordinierungszentrums Kinderschutz sind die Landeshauptstadt und Region Hannover sowie die Hauptkooperationspartnerin "Kinder- und Jugendkrankenhaus auf der Bult". Ziel war es zunächst, die Zusammenarbeit der beiden Systeme der Jugendhilfe und dem Gesundheitsbereich im Kinderschutz zu verbessern.

Das Koordinierungszentrum Kinderschutz ist seit 2012 in die Regelförderung übergegangen, hat sich in der inhaltlichen Ausrichtung weiterentwickelt und ist fester Bestandteil in der Kinderschutzlandschaft in der Region Hannover. Das Koordinierungszentrum Kinderschutz Hannover hat sich zu einem Kompetenzzentrum für Fachkräfte im Kinderschutz innerhalb und außerhalb der Kinder- und Jugendhilfe entwickelt und stellt dadurch eine erfolgreiche professions- und institutionsübergreifende Plattform für "Information – Vernetzung – Kooperation – Fachaustausch – Qualifizierung" zum Thema Kinderschutz dar.

Hier finden Sie weitere Informationen:

Arbeitsbereich "Leistungs-, Entgelt- und Qualitätsentwicklungsvereinbarungen"

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieses Arbeitsbereiches verhandeln mit den freien Trägern der Jugendhilfe in der Region Hannover über deren Leistungsangebote für ambulante, teilstationäre und stationäre Jugendhilfemaßnahmen.

In enger Zusammenarbeit mit der wirtschaftlichen Jugendhilfe steuern die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Arbeitsbereichs "Leistungs-, Entgelt- und Qualitätsentwicklungsvereinbarungen" sowohl die Qualität, die Entwicklung, wie auch die Kosten von Jugendhilfeleistungen. Der Arbeitsbereich "Leistungs-, Entgelt- und Qualitätsentwicklungsvereinbarungen" ist Bindeglied zwischen den Fachdiensten des Fachbereichs Jugend, zu denen unter anderem der Allgemeine Sozialdienst (ASD) und die Eingliederungshilfe (§35a SGB VIII) zählen, sowie den freien Trägern der Jugendhilfe. Weitere Aufgaben sind zudem die Prüfung von ambulanten Jugendhilfeleistungen von Trägern, die eine Leistungs-, Entgelt- und Qualitätsentwicklungsvereinbarung mit einem anderen Jugendamt abgeschlossen haben, sowie die Fachkräfteprüfung zur Erfüllung des Fachkräftegebotes.

Arbeitsbereich "Rahmenvereinbarungen gem. §§ 8a, 72a sowie § 72a SGB VIII"

Das Gesetz zur Stärkung eines aktiven Schutzes von Kindern und Jugendlichen, bekannt als Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG) definiert den Kinderschutz als einen gesellschaftlichen Auftrag und setzt auf eine Stärkung der Zusammenarbeit zum Schutz von Kindern vor Gefahren für ihr Wohl.

Der Fachbereich Jugend hat als öffentlicher Träger der Jugendhilfe im Rahmen seiner Gesamtverantwortung durch Vereinbarungen mit freien Trägern von Einrichtungen und Diensten, die Leistungen nach dem SGB VIII zu erbringen, sicherzustellen, dass deren Fachkräfte den Schutzauftrag gem. § 8a SGB VIII wahrnehmen, bestimmte Handlungsschritte in Kinderschutz einhalten und gem. § 72a SGB VIII keine einschlägig vorbestraften Personen beschäftigen.

Freie Träger der Jugendhilfe werden in Form von Rahmenvereinbarungen (gem. §§ 8a, 72a SGB VIII) in den Kinderschutz einbezogen, die im Team Jugendhilfeplanung und Fachberatung Kinderschutz federführend organisiert werden.

Freie Träger der Jugendhilfe, die Leistungen gem. § 11 SGB VIII mit ehren- und nebenamtlich Tätigen erbringen, sollen sicherstellen, dass im Rahmen dieser Beschäftigung keine einschlägig vorbestraften Personen in der Kinder- und Jugendhilfe tätig werden. Vereine, Verbände und Organisationen werden vom Team Jugendhilfeplanung und Fachberatung Kinderschutz über diese Vorgaben zum Kinderschutz in Form von Rahmenvereinbarungen informiert und entsprechend einbezogen.

Familienhebammen und Familien-Gesundheits-Kinderkrankenpflegerinnen

Sie erwarten ein Kind oder sind bereits Eltern eines Babys und fühlen sich unsicher, alleine oder haben sehr viele Fragen? Dann können Sie Begleitung durch eine Familienhebamme oder Familien-Gesundheits-Kinderkrankenpflegerin (FamKi) erhalten. Familienhebammen und FamKis unterstützen Sie, zusätzlich zur Hebamme über die Krankenkasse, in der Zeit der Schwangerschaft. Und bis Ihr Kind ein Jahr alt ist.
Familienhebammen und FamKis…
…kommen zu Ihnen nach Hause
…beantworten Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt, Elternrolle, Schlaf, Ernährung und Entwicklung Ihres Babys
… geben praktische Tipps im Alltag
...begleiten Sie zu Behörden, Ärzten oder Terminen
…geben Ihnen Sicherheit im Umgang mit Ihrem Baby
…sind kostenlos
Möchten Sie mehr Informationen?

Oder können sich vorstellen, dass eine Familienhebamme/ FamKi Sie begleitet? Dann wenden Sie sich bitte an:

Region Hannover/ Koordinatorin Netzwerk Familienhebammen
Katarina Herz
Telefon: +49 511 61622765
E-Mail: Koordination-Familienhebammen@region-hannover.de

Region Hannover