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Projekt der Handwerkskammer

e-motion e-Bike-Shop

Das Fachgeschäft für E-Bikes und Pedelecs in Hannover hat gute Erfahrungen mit der Integration von Flüchtlingen gemacht, berichtet Geschäftsführer Simon Praetze.

Seit wann sind Flüchtlinge in Ihrem Unternehmen als Praktikant, Azubi oder Mitarbeiter tätig?

Über ein Projekt der Handwerkskammer Hannover ist Herr Hossein Sadeqi im Sommer 2016 für ein Praktikum zu uns gekommen. Er hat sich sofort super eingefügt und konnte mit vielen Fertigkeiten am e-Bike gleich gut mitarbeiten

Wie sind Ihre Erfahrungen?

Größte Barriere ist sicherlich die Sprache, da war Herr Sadeqi auch skeptisch als ich ihm die Ausbildung angeboten habe. Die theoretische Ausbildung an der Schule ist dadurch noch anspruchsvoller für ihn, aber wir sind sicher, das gemeinsam hinzubekommen. Im Rahmen unserer Kooperation mit der "Werkstattschule e.V." erlernt Herr Sadeqi viele Grundlagen in Sachen Fahrrad und e-Bike extern. Damit haben wir schon in den Vorjahren bei unseren Azubis (kein Flüchtlinge) gute Erfahrungen gemacht.

Welche Faktoren waren für den Erfolg entscheidend?

Engagement, Auftreten und Vorkenntnisse von Herrn Sadeqi. Vorbereitung durch die HWK und begleitender Sprachkurs. Aufgeschlossenes Team von Kollegen.

Was würden Sie ggf. in Zukunft anders machen?

Bis heute gibt es eigentlich keinen Grund, etwas anders zu machen.

Unternehmenskurzporträt

Der e-motion e-Bike Shop hat sich seit 2011 dem Thema e-Bike verschrieben. Wir führen nur Elektrofahrräder und Speed Pedelecs von ausgewählten Marken und bieten den passenden Service dazu in unserer Meisterwerkstatt. Auf mittlerweile über 200qm finden sich neben e-Bikes noch das passendes Zubehör und Instrumente zur Radvermessung und ergonomischen Anpassung der e-Bikes auf die jeweiligen Fahrer. Zum Team gehören aktuell acht Mitarbeiter.