Ausprobiert - OB Onay zu Besuch bei Gründer*innen - Hannover.de
WIR2.0-Großprojekte
Ausprobiert - OB Onay zu Besuch bei Gründer*innen
Anfang Juli hat Oberbürgermeister Belit Onay die WIR2.0-Projekte "VITRINE Hannover" und "Gastronomie neu denken" besucht.
Blumen neben Upcycling-Mode, interaktive Lichtinstallationen neben Hijab-Undercaps und noch einiges mehr konnte Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay zur Eröffnung der VITRINE Hannover bestaunen. In der Grupenstraße 3 ist der neue temporäre Ort für migrantische Gründungen jetzt eröffnet worden. Onay begrüßte gemeinsam mit den Organisator*innen des kreHtiv Netwerks die Gründer*innen sowie eine vielzahl an Gästen.
Neue Ideen in der VITRINE
„Mit der VITRINE schaffen wir einen Raum, in dem experimentiert werden darf“, sagte Annalena Reeke, Projektleitung der VITRINE Hannover. „Obwohl Menschen mit Einwanderungsgeschichte verhältnismäßig häufig gründen, stehen sie oft vor strukturellen Herausforderungen: Es fehlen häufig Netzwerke, Sichtbarkeit und niedrigschwellige Möglichkeiten, auch innovativere Geschäftsmodelle auszuprobieren. Genau hier setzt die VITRINE an.“
Mehr Sichtbarkeit für migrantische Gründer*innen
Die VITRINE ist bewusst nicht als klassischer PopUp-Store konzipiert. Im Vordergrund stehen Sichtbarkeit, Austausch und gemeinsames Lernen. Besucher*innen haben die Möglichkeit, die Menschen hinter den Ideen kennenzulernen, Feedback zu geben und Gründungsprozesse unmittelbar mitzuerleben. Gleichzeitig entsteht ein Ort, an dem unterschiedliche Communities, Wirtschaft, Gründungsförderung und Stadtgesellschaft miteinander ins Gespräch kommen. Noch bis Ende Oktober ist die VITRINE mittwochs bis samstags jeweils von 12 bis 18 Uhr geöffnet.
Diese Gründer*innen stellen ihr Ideen in der VITRINE aus.
Gefördert wird das Projekt durch den WIR2.0. Die Grundidee stammt aus dem Handlungsfeld Wirtschaft und war ganz ursprünglich mal als "Ausprobierwiese" für Gründer*innen aus dem Bereich Gastronimie gedacht. Da aber der Bedarf groß und die eingebrachten Ideen gut waren, laufen derzeit gleich zwei Ausprobierwiesen - und auch die zweite hat der Oberbürgermeister besucht.
Schmeckt's, Herr Onay?
Ausprobierwiese für Gastro-Gründer*innen
Bereits am Nachmittag vor der VITRINEN-Eröffnung wurde Belit Onay auf dem FAUST-Gelände herzlich vom Vorstand des kargah e.V. in Empfang genommen. Schnell ging es dann rein ins Café, wo Teilnehmer*innen des Projekts „Gastronomie neu denken: ökologisch gastfreundlich zukunftsorientiert“ den Gast mit Tee, Hummus und Baba Ganoush erwarteten.
Das Projekt wird von kargah durchgeführt und auch als WIR2.0-Maßnahme von der Landeshauptstadt Hannover (LHH) gefördert.
Onay zu Besuch im kargah-Café
Damit unterstützen der Verein und die LHH Menschen mit Migrationsgeschichte, die planen, sich in der Gastronomie selbstständig zu machen. Neben passenden Schulungen, Workshops, Austausch und der Entwicklung eines tragfähigen Geschäftsmodells, können die Teilnehmenden Ihre Speisen und Backwaren in der kargah Küche zubereiten und ein Feedback von den Gästen erhalten. Das Feedback vom OB fiel schon mal positiv aus, Onay unterhielt sich angeregt mit den Teilnehmer*innen - und stand für viele Fotos bereit.
Gute Gemeinschaft
Auch das kargah-Projekt „Gemeinsam statt allein“ war zum Termin im Café vertreten. Es richtet sich an ältere Menschen mit Migrationsgeschichte und bietet mehrsprachige Angebote aus den Bereichen Freizeit, Alltagsbewältigung und Gesundheitsvorsorge.