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Welche Tiere gibt es im Natur∙park Steinhuder Meer?

Im Natur∙park leben viele Tiere.
Im Natur∙park können Sie die Tiere zum Beispiel hören.
Und vielleicht auch sehen.

Auf dieser Seite erfahren Sie:

Im Natur∙park gibt es sehr viele Tiere.
Viele von diesen Tieren machen Geräusche.
Zum Beispiel quakt ein Frosch.
Oder ein Vogel singt.
Aber einige von diesen Tieren machen keine Geräusche.
Deshalb können die Menschen im Natur∙park nicht immer alle Tiere sehen.
Einige von diesen Tieren können Sie hier in einem Kurz∙porträt kennen∙lernen.

Ein Kurz∙porträt ist eine kurze Beschreibung.
Zum Beispiel von einem Tier im Natur∙park.
So erfahren Sie schnell die wichtigsten Dinge über ein Tier.

Was ist ein See∙adler?

Der See∙adler ist eine besondere Vogel·art.
Der See∙adler ist nämlich ein Greif∙vogel.

Greif∙vögel fressen zum Beispiel Fische.
Und Greif∙vögel holen die Fische aus dem Wasser heraus.

Die Flügel von dem See∙adler sind 2,40 Meter breit.
Und der See∙adler ist der größte Greif∙vogel in Deutschland.
Früher haben Menschen viele See∙adler getötet.
Heute ist der See∙adler unter einem besonderen Schutz.
Deshalb gibt es jetzt wieder mehr See∙adler.
Die Brut∙zeit dauert bei den See∙adlern 40 Tage.

In der Brut·zeit legen die See∙adler Eier.

Und in der Brut·zeit bekommen die See∙adler meistens Jung∙tiere.

Jung∙tiere sind die Babys von Tieren.

Und die Brut∙zeit beginnt bei den See∙adlern ungefähr Ende Februar.
Oder Anfang März.
Die Brut∙zeit von den See∙adlern war erfolgreich?
Dann lernen die Jung∙tiere von den See∙adlern nach 4 Monaten das Fliegen.

Was ist ein Fisch∙adler?

Der Fisch·adler ist eine besondere Vogel·art.
Der Fisch∙adler ist ein Fisch∙esser.
Der Fisch∙adler ist bekannt für seine Jagd∙technik im Wasser.
Der Fisch∙adler taucht nämlich beim Jagen von Futter ins Wasser.
Der Fisch∙adler ist wie der kleine Bruder von dem See∙adler.
Der Fisch∙adler hat nämlich auch große Flügel wie der See∙adler.
Die Flügel von dem Fisch∙adler sind 1,70 Meter breit.
Der Fisch∙adler ist ein Zug∙vogel.

Zug∙vögel fliegen vor dem Winter in wärmere Gebiete.
Im Frühling kommen die Zug∙vögel dann wieder zurück.

Von März bis Oktober ist der Fisch∙adler am Steinhuder Meer.
Ab April beginnt bei dem Fisch∙adler die Brut∙zeit.

In der Brut·zeit legen die Fisch∙adler Eier.

Und zur Brut·zeit bekommen die Fisch∙adler meistens Jung∙tiere.

Jung∙tiere sind die Babys von Tieren.

Die Brut∙zeit dauert bei den Fisch∙adlern ungefähr einen Monat.
Die Brut∙zeit von den Fisch∙adlern war erfolgreich?
Dann lernen die Jung∙tiere von den Fisch∙adlern im Juli das Fliegen.

Was ist eine Ringel∙natter?

Die Ringel∙natter ist eine besondere Schlange.
Die Ringel∙natter ist nicht giftig.
Die Ringel∙natter liebt das Wasser.
Und die Ringel∙natter lebt zum Beispiel an Seen.
Oder in feuchten Wiesen.
Die Ringel∙natter können Sie leicht erkennen.
Die Ringel∙natter hat am Hinter∙kopf gelbe Flecken.
Diese gelben Flecken sehen aus wie Halb∙monde.
Meistens ist die Ringel∙natter hell∙grau.
Oder dunkel∙grau.
Und die Ringel∙natter kann ungefähr 80 Zentimeter lang sein.
Oder auch bis zu 120 Zentimeter lang.
Im Herbst versteckt sich die Ringel∙natter in ihrem Winter∙quartier.

Ein Winter·quartier ist wie ein Winter·schutz.
Im Winter ist es nämlich sehr kalt.
Deshalb suchen sich die Tiere für den Winter einen besonderen Ort.
Zum Beispiel an Wald∙rändern.
An diesem Ort können die Tiere dann den Winter überleben.

Ab März verlässt die Ringel∙natter wieder das Winter∙quartier.
Ringel∙nattern fressen zum Beispiel:

  • Frösche.
  • Kleinere Fische.
  • Mäuse.
  • Oder Schnecken.

Was ist eine Kreuz∙otter?

Die Kreuz∙otter ist eine besondere Schlange.
Die Kreuz∙otter ist giftig.
Und in Deutschland ist die Kreuz∙otter die einzige Gift∙schlange.
Die Kreuz∙otter hat Angst vor Menschen.
Und die Kreuz∙otter versteckt sich schnell.
Deshalb ist die Kreuz∙otter für Menschen kein Problem.
Die Kreuz∙otter frisst zum Beispiel:

  • Mäuse.
  • Eidechsen.
  • Und Frösche.

Diese Tiere tötet die Kreuz∙otter mit einem Biss.
Und die Kreuz∙otter schluckt zuerst den Kopf von den Tieren.
Und dann den Rest vom Körper von diesen Tieren.
Den Namen hat die Kreuz∙otter wegen dem Muster auf ihrem Rücken.
Auf dem Rücken von der Kreuz∙otter ist nämlich ein dunkles Zick∙zack-Band.
Die Kreuz∙otter kann ungefähr 60 bis 80 Zentimeter lang sein.
Die Kreuz∙otter kann gut schwimmen.
Und die Kreuz∙otter lebt in diesen Gebieten:

  • In Mooren.
  • Auf feuchten Wiesen mit vielen Büschen.
  • Auf Heide∙flächen.
  • An Wald∙rändern.
  • Und auf Wald∙lichtungen.

Was ist ein Wasser∙büffel?

Der Wasser∙büffel ist eine Rinder·art.

Rinder haben Hörner auf dem Kopf.
Und Rinder fressen meistens Gras.

Der Wasser∙büffel hat eine schwarz∙braune Farbe.
Und Wasser∙büffel haben Hörner.
Wasser∙büffel sind Zug∙tiere.

Zug∙tiere ziehen zum Beispiel einen Wagen mit Dingen.
So helfen die Zug·tiere den Menschen beim Arbeiten auf dem Land.

Von den Wasser∙büffeln können Menschen Fleisch bekommen.
Und Milch.
Wasser∙büffel fressen auch das Gras am Ufer.

Ein Ufer ist die Land·fläche direkt am Wasser.

So können auch kleinere Tiere an dieser Fläche leben.

Was ist ein Laub∙frosch?

Der Laub∙frosch hat eine grüne Farbe.
Und der Laub∙frosch ist sehr klein.
Der Laub∙frosch kann ungefähr 3 Zentimeter groß sein.
Oder auch bis zu 5 Zentimeter lang.
Ab April kann man das Quaken von dem Laub∙frosch hören.

Quaken ist das Geräusch von Fröschen.

Quakt ein Frosch?
Dann möchte dieser Frosch anderen Fröschen sagen:

Ich möchte mich paaren.
Ich bin bereit für Nachwuchs.

Das Quaken von den Laub∙fröschen kann so laut sein wie das Hupen von einem Auto.
Im Sommer kann man die Laub∙frösche zum Beispiel auf Bäumen sehen.
Laub∙frösche haben auch besondere Finger.
Und Zehen.
So können die Laub∙frösche gut auf Bäume klettern.
Laub∙frösche brauchen immer ein Laich∙gewässer.

Ein Gewässer ist fließendes Wasser.
Oder auch stehendes Wasser.
In einem Laich∙gewässer können Tiere ihre Eier ablegen.
Legt ein Tier seine Eier im Wasser ab?
Dann nennt man diese Eier: Laich.

Laich∙gewässer sollten zum Beispiel flache Ufer∙gebiete sein.
Laich∙gewässer sind zum Beispiel:

  • Teiche.
    Teiche sind künstliche Gewässer.
    Und Teiche können Menschen selbst bauen.
  • Oder Tümpel.
    Tümpel sind kleine Teiche mit Schlamm.
    Und Wasser.

Was ist eine Fledermaus?

Fledermäuse fliegen meistens in der Nacht.
Und Fledermäuse können mit den Ohren ihre Umgebung erkennen.
Deshalb können Fledermäuse auch in der Dunkelheit alles erkennen.
Die Fledermäuse machen hohe Töne.
Menschen können diese hohen Töne nicht hören.
Aber mit diesen Tönen erkennt eine Fledermaus:

Hier ist ein Baum.
Oder hier kommt etwas auf mich zu.

Im Naturpark können Kinder einen Ausflug zu den Fledermäusen machen.
Die Kinder können am Hagenburger Kanal die Fledermäuse besuchen.
Mit einem besonderen Gerät können die Kinder dann die Laute von den Fledermäusen hören.
Fledermäuse leben in den Wäldern.
Aber Menschen machen die Wälder oft kaputt.
Gleich∙zeitig machen die Menschen auch den Lebens∙raum von den Fledermäusen kaputt.
Fledermäuse fressen gerne Insekten.
Aber manche Menschen nutzen Insekten∙schutz∙mittel.

Mit Insekten∙schutz∙mittel töten Menschen Insekten.

Die Insekten sterben?
Dann haben die Fledermäuse keine Nahrung mehr.

Sie haben eine Fledermaus gefunden?
Dann rufen Sie Frau Renate Keil an.
Frau Renate Keil arbeitet beim Fledermaus∙notruf Stadt und Region Hannover.
Das ist die Telefon∙nummer von Frau Renate Keil:

01 57 30 91 02 22

Sie möchten weitere Informationen zum Thema verletzte Fledermäuse?
Oder Sie möchten weitere Informationen zum Thema Tier·schutz?
Dann klicken Sie hier.
Achtung:
Diese Seite ist nicht mehr in Leichter Sprache.

Was ist eine Biene?

Die Biene ist ein Insekt.
Es gibt viele verschiedene Arten von Bienen.
Die bekannteste Art von Bienen ist die Honig∙biene.

Mit Hilfe von Honig∙bienen bekommen Menschen ihren Honig.

Die Honig∙bienen leben in einer großen Gruppe von Bienen zusammen.
Dazu sagt man auch: Bienen∙volk.
Und die Honig∙bienen haben eine Königin.
Die Königin legt Eier.
Die Königin hat auch Arbeiterinnen.
Diese Arbeiterinnen bauen Nester.
Und sammeln Nektar.

Nektar ist eine süße Flüssigkeit in einer Pflanze.

Und die Arbeiterinnen kümmern sich um die Larven.
Aus Larven entwickeln sich Bienen.
Die Arbeiterinnen leben nur zwischen 2 und 9 Monaten.
Die Königin kann bis zu 4 Jahre alt werden.
Weibliche Bienen haben einen besonderen Stachel.
Sticht eine weibliche Biene einen Menschen?
Dann bleibt dieser Stachel in der Haut von dem Menschen stecken.
Das verletzt die Biene.
Und deshalb stirbt die Biene.

Was ist eine Hummel?

Die Hummel ist ein Insekt.
Die Hummel hat eine orange-schwarze Farbe.
Und der Körper von der Hummel hat viele Haare.
Hummeln leben in einer großen Gruppe von Hummeln zusammen.
Dazu sagt man auch: Hummel∙volk.
Und die Hummeln haben eine Königin.
Die Königin legt Eier.
Die Königin hat auch Arbeiterinnen.
Diese Arbeiterinnen bauen Nester.
Und sammeln Nektar.

Nektar ist eine süße Flüssigkeit in einer Pflanze.

Im Herbst sterben die Arbeiterinnen.
Und auch die alte Königin stirbt.
Nur die jungen Königinnen leben weiter.
Nach dem Winter können diese jungen Königinnen eine neue Gruppe von Hummeln gründen.

Was ist eine Trichter∙spinne?

Die Trichter∙spinne hat 8 Beine.
Und die Beine von der Trichter∙spinne haben viele Haare.
Die Trichter∙spinne hat eine besondere Netz∙form.
Die Trichter∙spinne macht Netze wie die Form von einem Trichter.

Ein Trichter ist oben groß.
Und ein Trichter wird nach unten hin kleiner.

Die Netze macht die Trichter∙spinne zwischen Gräsern und Büschen.
Und in der Mitte von diesem Netz wohnt die Trichter∙spinne.
Hat sich ein anderes Tier in dem Netz verfangen?
Dann verlässt die Trichter∙spinne das Netz.
Und fängt das Tier.

Was ist ein Moor∙frosch?

Ein Moor∙frosch hat verschiedene Lebens∙räume.
Zum Beispiel:

  • Der Moor∙frosch kann im Moor leben.
    Moor ist ein Gebiet mit feuchter Erde.
    Diese feuchte Erde ist immer voll∙gesaugt mit Wasser.
    Deshalb können in dieser Erde nur bestimmte Pflanzen wachsen.
  • Der Moor∙frosch kann auch in Sümpfen leben.
    Das Gebiet von einem Sumpf ist immer feucht.
    Meistens sind Sümpfe an Ufern.
    Oder an Flüssen.
  • Oder der Moor∙frosch kann in nassen Wiesen leben.

Moor∙frösche können bis zu 8 Zentimeter groß werden.
Moor∙frösche haben eine braune Farbe.
An den Seiten haben Moor∙frösche oft dunkel∙braune Flecken.
Aber zur Paarungs∙zeit passiert etwas Besonderes.

In der Paarungs∙zeit ist es für die Moor∙frösche Zeit für Nachwuchs.

Zur Paarungs∙zeit haben die männlichen Moor∙frösche eine blaue Farbe.
Diese blaue Farbe soll die weiblichen Moor∙frösche aufmerksam machen.

Manche Menschen trocknen die Moore.
Deshalb verkleinert sich der Lebens∙raum von den Moor∙fröschen.
Und deshalb gibt es immer weniger Moor∙frösche.
Aber die Moor∙frösche sollen nicht weniger werden.
Deshalb möchten die Menschen die Moor∙frösche schützen.

Was ist eine Moor∙ente?

Die Moor∙ente lebt in flachen Gewässern.

Ein Gewässer ist fließendes Wasser.
Oder auch stehendes Wasser.

Bei anderen Enten∙arten kann man männliche Enten von weiblichen Enten an mehreren Merkmalen unterscheiden.
Bei den Moor∙enten ist das anders.
Moor∙enten kann man nur an einem Merkmal unterscheiden:

Männliche Moor∙enten haben weiße Augen.
Und weibliche Moor∙enten haben braune Augen.

Seit 2012 gibt es ein Projekt.
Dieses Projekt möchte wieder mehr Moor∙enten in Niedersachsen haben.
Das Projekt ist erfolgreich.
Und so langsam kann man am Steinhuder Meer wieder mehr Moor∙enten entdecken.

Was ist eine Mosaik∙jungfer?

Eine Mosaik∙jungfer ist eine Libellen∙art.

Libellen sind kleine Insekten.
Und Libellen haben lange Flügel.
Und einen langen Körper.

Die Flügel von einer Mosaik∙jungfer können bis zu 11 Zentimeter lang sein.
Deshalb gehört die Mosaik∙jungfer zu den Groß∙libellen.
Der Körper von der Mosaik∙jungfer ist bis zu 8 Zentimeter lang.
Und hat eine grau∙braune Farbe.
Auf dem Körper sind auch grüne Punkte.
Oder blaue.
Oder gelbe.
Mosaik∙jungfer leben zum Beispiel an den Ufern von einem stehenden Gewässer.

Ein Ufer ist die Land·fläche direkt am Wasser.
Ein Gewässer ist fließendes Wasser.
Oder auch stehendes Wasser.

Die Mosaik∙jungfer möchte Nachwuchs?
Dann legt die Mosaik∙jungfer ihre Eier im Wasser ab.
Oder in der Nähe vom Wasser.
Und erst nach 2 bis 3 Jahren entwickelt sich eine Libelle.

Was ist ein kleiner Moor∙bläuling?

Der kleine Moor∙bläuling ist eine Schmetterlings∙art.
Die Flügel von dem kleinen Moor∙bläuling sind 4 Zentimeter lang.
Den kleinen Moor∙bläuling gibt es leider nicht mehr so oft.
Deshalb ist der kleine Moor∙bläuling ein seltenes Tier.
Der kleine Moor∙bläuling hat oben auf seinem Körper eine blaue Farbe.
Und unten auf seinem Körper eine graue Farbe mit schwarzen Flecken.
Der kleine Moor∙bläuling hat noch einen anderen Namen.
Der kleine Moor∙bläuling heißt auch: Lungenenzian-Ameisen∙bläuling.
Der Lungenenzian-Ameisen∙bläuling hat als Larve eine besondere Form.

Aus Larven entwickeln sich Moor∙bläulinge.

Durch diese besondere Form denken Ameisen:

Das ist unser Nachwuchs.
Wir bringen den Nachwuchs in unser Nest.
Und wir füttern den Nachwuchs.

So füttern die Ameisen den Lungenenzian-Ameisen∙bläuling bis er sich entwickeln kann.

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