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Umwelt & Nachhaltigkeit

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Urbane Logistik Hannover

Land Niedersachsen

Amt für regionale Landesentwicklung Weser Leine - Offizielles Statement des Partners zur Initiative

Die urbanen Zentren (nicht nur) in Niedersachsen stehen aktuell vor großen Herausforderungen. Die Bevölkerungszahl steigt durch eine hohe Anziehungskraft der Städte, der Wohnungsbedarf ist hoch und erzwingt eine weitere Verdichtung. Gleichzeitig führt die Funktion als Handels- und Dienstleistungszentren zu einem sehr hohen Verkehrsaufkommen sowohl im Personen- als auch im Warenverkehr. Die steigende Inanspruchnahme von Online-Handelsplattformen erzeugt darüber hinaus auch in den Verdichtungsräumen in hohem Maße zusätzliche Transportströme.

 Die Interessen der Bevölkerung in den Ballungszentren an ein gesundes Lebensumfeld lassen sich immer schwerer mit Ansprüchen an eine flexible Mobilität, kurzfristige Lieferfristen und   eine schnelle Abwicklung von Wirtschaftsverkehren vereinbaren. Zur Lösung dieser Nutzungskonflikte kann eine intelligente  Bündelung von Transport und Verteilung ebenso beitragen wie ein verstärkter  Einsatz emissionsarmer Technologien. Aber auch die Entwicklung von Siedlungsstrukturen muss in den Blick genommen werden, um Nutzungskonflikte zu entschärfen. Selbstverständlich geht es auch um Instrumente zur Vermeidung von Verkehren.

Die Zusammenarbeit der Stadt Hannover als Verantwortungsträger für die Gestaltung der städtischen Infrastruktur mit den hoch kompetenten  Hochschulen im Bereich Datenanalyse, Stadtentwicklung und Logistik sowie mit Unternehmen, die ihre Produkte und Dienstleistungen  stadtgerecht entwickeln wollen, ist ein sehr guter Ansatz, um mittelfristig Verkehre und Schadstoffbelastungen deutlich zu reduzieren.

Die niedersächsische Landesregierung wird das Projekt mit Kompetenzen aus dem Bereich Wirtschaft, Umwelt und Wissenschaft unterstützen, denn eine funktionierende, emissionsarme urbane Logistik  ist Voraussetzung für ein gesundes Lebensumfeld aber auch für eine florierende (Stadt-)Wirtschaft. Die Entwicklung von wissenschaftlichen Lösungen und die Erprobung im „Reallabor“ Stadtteil soll nicht nur eine gute Zukunft für die Stadt  Hannover, sondern als Modellprojekt auch für andere (nicht nur) niedersächsische Verdichtungsräume schaffen. Das Land unterstützt die Projektpartner dabei, Hindernisse aus dem Weg zu räumen und fallweise unter ergänzendem Einsatz von  Förderprogrammen den Erfolg des Projektes zu erleichtern.                                                                                       

Ansprechpartner/innen:

Karin Beckmann, Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Leine-Weser,

karin.beckmann@arl-lw.niedersachsen.de

Arne Gisewski, Amt für regionale Landesentwicklung Lein-Weser, Dezernat 2,

arne.gisewski@arl-lw.niedersachsen.de